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Thu Mar 26 19:17:59 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Donnerstag nach ihrer Erholung vom Mittwoch wieder deutlich nachgegeben. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit rund um den Iran-Krieg waren die Anleger vorsichtig. Vor dem Ende eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an die Führung in Teheran reichen die Prognosen von einer schnellen Waffenruhe bis zu US-Angriffen mit Bodentruppen.
Der Leitindex Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,97 Prozent tiefer bei 45.977 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,49 Prozent auf 6.494 Punkte nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor deutlichere 2,04 Prozent auf 23.670 Punkte und rutschte damit auf einen weiteren Tiefstand seit September. Er litt besonders unter der Schwäche von Halbleiteraktien.
Trump warnte den Iran auf seiner Plattform Truth Social erneut vor Konsequenzen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Der Iran müsse ernsthaft verhandeln, es gebe keinen Weg zurück. Die Folgen würden sonst "nicht schön" sein. Wer für die Konfliktparteien jeweils mit wem spricht, bleibt indes völlig unklar.
Der US-Präsident hatte am Montag weitere hoffnungsvolle Gespräche angekündigt - verbunden mit der Anordnung, Irans Energieinfrastruktur für fünf Tage nicht anzugreifen. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, übermittelte der Iran in der Nacht zum Donnerstag eine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Kriegsende - unter anderem mit der Forderung nach einem Ende der Kampfhandlungen an allen Fronten.
An den Börsen herrsche rasch Ungeduld angesichts ausbleibender Fortschritte in Richtung Frieden, konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. "Je länger sich der Friedensprozess hinzieht, desto länger bleibt der Aufwärtsdruck beim Ölpreis immens. Und desto größer wird der Schaden für die Weltwirtschaft."
Halbleitertitel knüpften mit deutlichen Verlusten an den Kursrückschlag vom Mittwoch an: Lam Research zählten mit minus 8,8 Prozent zu den schwächsten Werten im Nasdaq 100, gefolgt von Applied Materials und Micron Technology, die sich um 7,5 und 7,2 Prozent verbilligten.
Die Google-Mutter Alphabet hatte Forschungsergebnisse veröffentlicht, die eine effizientere Nutzung des für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) benötigten Speicherplatzes ermöglichen könnten. Speicherchip-Unternehmen haben in den letzten Monaten einen Höhenflug erlebt, da die rasante Entwicklung der KI-Infrastruktur einen sprunghaften Anstieg der Chip-Preise auslöste und damit Gewinne und Aktienkurse in die Höhe trieb.
Für Kursgewinne sorgte indes Übernahmefantasie. So zogen die Aktien von Brown-Forman um gut 11 Prozent an. Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard erwägt Kreisen zufolge einen Kauf des US-Branchenkollegen mit der bekannten Whisky-Marke Jack Daniel's.
Die Aktien von Olaplex sprangen um rund die Hälfte ihres vorherigen Werts auf 2,01 US-Dollar hoch. Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel hat eine Vereinbarung zum Kauf des Shampoo-Herstellers für 1,4 Milliarden Dollar unterzeichnet. Dies entspricht den Angaben zufolge 2,06 Dollar je Olaplex-Aktie. Der Deal sei vom Olaplex-Management genehmigt worden, und auch die Beteiligungsgesellschaft Advent habe als größter Anteilseigner zugestimmt./gl/stw
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