Nachrichten Detail
Thu Feb 26 11:03:16 CET 2026
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce kommt schneller aus seiner Krise als gedacht. So soll der operative Gewinn vor Sondereffekten im Jahr 2028 jetzt 4,9 bis 5,2 Milliarden britische Pfund (5,6 bis 6,0 Mrd Euro) erreichen, wie der Hersteller von Turbinen für große Jets von Airbus und Boeing am Donnerstag in London mitteilte. Zudem will er Milliardensummen in den Rückkauf eigener Aktien stecken. Der Kurs von Rolls-Royce kletterte im frühen Handel auf ein Rekordhoch.
Kurz nach dem Handelsstart in London gewann das Papier zeitweise mehr als acht Prozent auf 1.420 britische Pence. Zuletzt lag der Kurs noch mit knapp sechs Prozent im Plus. Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie damit etwa ein Fünftel an Wert gewonnen. In den vergangenen drei Jahren hat sich ihr Wert sogar in etwa verzehnfacht. Das Unternehmen ist an der Börse inzwischen umgerechnet mehr als 130 Milliarden Euro wert. Zum Vergleich: Der deutsche Konkurrent MTU kommt gerade mal auf 20 Milliarden Euro.
Mit dem neuen Gewinnziel für 2028 erwartet das Management mindestens eine Milliarde mehr als bislang für den besten Fall angepeilt. Im laufenden Jahr rechnet Konzernchef Tufan Erginbilgic mit einem Ergebnis zwischen 4 und 4,2 Milliarden Pfund. "Unser Umbau schreitet zügig und intensiv voran", sagte der Manager bei der Vorlage der Geschäftszahlen des vergangenen Jahres.
Rolls-Royce baut vor allem Antriebe für Langstreckenjets und war wegen der Corona-Krise und Qualitätsmängeln vor einigen Jahren in eine schwere Krise geraten. Dabei erging es dem Unternehmen deutlich schlechter als anderen Triebwerksherstellern wie GE Aerospace und der RTX-Tochter Pratt & Whitney sowie den europäischen Anbietern Safran und MTU . Die Rolls-Royce-Spitze brachte den Hersteller mit dem Verkauf von Geschäftsteilen und dem Abbau tausender Stellen wieder auf Kurs.
So wuchs der Umsatz des Konzerns im vergangenen Jahr trotz weiterhin angespannter Lieferketten auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Der operative Gewinn sprang abseits von Sondereffekten um mehr als 40 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Pfund nach oben. Der Überschuss lag mit 5,8 Milliarden Pfund mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
In den Jahren 2026 bis 2028 will das Unternehmen sieben bis neun Milliarden Pfund für den Rückkauf von Aktien ausgeben. Davon sollen zweieinhalb Milliarden bereits im laufenden Jahr fließen./stw/lew/zb
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
