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Fri Jan 02 19:17:08 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Am ersten Handelstag des neuen Jahres haben der EuroStoxx 50 und der britische Leitindex FTSE 100 die Latte für weitere Rekorde höher gelegt. Gewinne wurden am Freitag außerdem auch allgemein an den Börsen Europas verbucht. Allerdings sollte dies nicht überbewertet werden, hieß es von Marktteilnehmern.
Die Handelsumsätze seien zwischen den Jahren und zum Jahresauftakt traditionell sehr dünn, was die Kurse heftiger als gewöhnlich in die eine oder andere Richtung ausschlagen lasse. "Institutionelle Anleger und die 'Big Boys' der Wall Street werden ihre Schreibtische wohl erst am kommenden Montag wieder voll besetzen", merkten die Experten des Brokers Activtrades an.
Der EuroStoxx 50 schloss 1,02 Prozent höher auf 5.850,38 Punkten. Sein Rekordhoch erreichte der Leitindex der Eurozone kurz nach dem US-Börsenstart bei gut 5.862 Zählern. Die Wall Street und noch weitaus deutlicher die technologielastige Nasdaq-Börse hatten zugelegt und von weiterem Optimismus rund um Künstliche Intelligenz (KI) profitiert, bevor dann Gewinnmitnahmen einsetzten.
Außerhalb des Euroraums kletterte der FTSE 100, auch "Footsie" genannt, erstmals über 10.000 Punkte. Mit einem Plus von 0,20 Prozent auf 9.951,14 Zählern ging er schließlich aus dem Tag. In der Schweiz dagegen blieben die Handelsräume noch geschlossen.
Unter den Branchen gab es in Europa am Freitag deutlich mehr Gewinner als Verlierer. Gefragt waren vor allem Auto- und Technologiewerte. Defensive Sektoren fanden sich auf der Verliererseite.
Unter den Technologiewerten ragte das Schwergewicht ASML mit plus 7,0 Prozent heraus. Damit nahm es die Spitze im EuroStoxx ein. In Paris gewannen STMicro 4,5 Prozent. Die Aktien reagierten auf starke Vorgaben aus Asien. So war das Samsung -Papier in Seoul auf ein Rekordhoch geklettert und in Hongkong war der Börsengang des Entwicklers von KI-Chips Biren Technology ein voller Erfolg. Der Aktie ging im Vergleich zum Ausgabepreis 76 Prozent höher aus dem Handel.
Im Autosektor waren die Augen auf die Auslieferungszahlen der E-Autobauer Tesla und BYD gerichtet. Während die Chinesen ihre Auto-Verkäufe sowohl im Schlussquartal 2025 als auch im Gesamtjahr steigerten und 2025 fast 2,3 Millionen reine E-Fahrzeuge auslieferten, enttäuschte der US-Autobauer Tesla. Sein weltweiter Absatz im Schlussviertel 2025 war nicht nur wie erwartet rückläufig, sondern blieb auch unter der vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Konsensschätzung./ck/he
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