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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax legt etwas weiter zu - Starke Wochenbilanz

Fri Nov 28 18:04:56 CET 2025

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Shopping-Tag "Black Friday" sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Kauflaune geblieben. Der Dax knüpfte am Freitag an seine jüngste Erholung an und gewann 0,29 Prozent auf 23.836,79 Punkte. Damit legte der Leitindex auf Wochensicht um mehr als drei Prozent zu, die Novemberbilanz fällt mit einem Abschlag von einem halben Prozent dagegen leicht negativ aus. Für den MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten ging es zum Wochenschluss 1,37 Prozent auf 29.937,15 Zähler nach oben.

Aus Sicht von Marktbeobachter Andreas Lipkow deuten einige Indikatoren auf eine Jahresendrally hin. Das bevorstehende Wochenende habe den Start jedoch etwas gebremst, ehe die kommende Woche mehr Kursmomentum zu bieten haben dürfte. Sollte der "Black Friday" für einen starken Start ins Weihnachtsgeschäft sorgen, könnte das der Börse zusätzlichen Schwung geben, ergänzte Analyst Thomas Altmann von QC Partners.

Darüber hinaus schauen die Anleger gespannt auf die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg. Laut Aktienstratege Emmanuel Cau von der Barclays Bank würde ein Waffenstillstand ein großes Extremrisiko für Europa beseitigen. Die Risikobereitschaft komme auch wegen neu entfachter Hoffnung auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im Dezember und den wieder anziehenden Kursen im Technologiesektor zurück.

Der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 schloss am Freitag 0,27 Prozent im Plus bei 5.668,17 Punkten. In London ging es ebenfalls moderat aufwärts, in Zürich tat sich kaum etwas. An den US-Börsen wird nach dem Feiertag "Thanksgiving" nur verkürzt gehandelt, der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial stieg zuletzt um rund 0,7 Prozent.

Mit einem Kursplus von 2,2 Prozent war die Aktie der Deutschen Börse Spitzenreiter im Dax. Wie seit Donnerstagnachmittag bekannt ist, hat der Börsenbetreiber dem Fondsvertriebsspezialisten Allfunds ein unverbindliches Kaufgebot unterbreitet. Tom Mills vom Analysehaus Jefferies sprach von einer deutlich besser passenden Branchenlogik als bei der früheren Offerte des Konkurrenten Euronext für Allfunds. Dadurch könnte der Gewinn der Deutschen Börse im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

Die Papiere von Delivery Hero setzten ihre jüngste Erholung mit einem Kurssprung von 14,6 Prozent an der MDax-Spitze fort. Der Essenlieferdienst stehe unter dem Druck mehrerer Großaktionäre, einen Verkauf des Unternehmens oder von Geschäftsteilen in Betracht zu ziehen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Die kolportierten Forderungen nach einem Strategiewandel und einer Branchenkonsolidierung zeigten, dass sich etwas tue, kommentierte Barclays-Analyst Andrew Ross.

Die Aktien von Wacker Chemie fielen nach einem kritischen Analystenkommentar um 1,7 Prozent. Die US-Bank JPMorgan stufte die Wacker-Aktie von "Neutral" auf "Underweight" ab. Analyst Chetan Udeshi glaubt, dass das Geschäft des Spezialchemie-Unternehmens mit dem Halbleiterrohstoff Polysilizium wegen eines massiven Überangebots an Wafern in der Lieferkette unter Druck gerät.

IT-Dienstleister blieben nach einem positiven Kommentar des Analysehauses Kepler Cheuvreux dagegen gefragt. Bechtle stiegen um 2,5 Prozent und Cancom legten im Kleinwerte-Index SDax um 1,5 Prozent zu. Laut Kepler seien beide Unternehmen optimal positioniert, um von den steigenden öffentlichen Ausgaben in Deutschland zu profitieren.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sorgte mit frischen Studien ebenfalls für Bewegung. Analystin Daniela Costa nahm Knorr-Bremse mit "Buy" in die Bewertung auf, was die Aktien des Bremsenherstellers um 2,2 Prozent antrieb. Für die Papiere von Rational ging es um 2,1 Prozent aufwärts, nachdem Goldman-Experte Ope Otaniyi eine Kaufempfehlung für den Profiküchen-Ausrüster ausgesprochen hatte.

Ein Auftrag aus Osteuropa im hohen zweistelligen Millionenbereich war kein Kurstreiber für Renk . Die Aktien des Panzergetriebe-Herstellers büßten 1,2 Prozent ein. Rheinmetall und Hensoldt gaben um 2,2 beziehungsweise 1,9 Prozent nach. Nach dem jüngsten Stabilisierungsversuch waren Rüstungswerte mit Blick auf die andauernden Friedensgespräche im Ukraine-Krieg weniger gefragt./niw/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

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