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Tue Mar 03 20:16:49 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben mit einem Tag Verzögerung die Auswirkungen des Iran-Kriegs zu spüren bekommen. Allerdings konnten die wichtigsten Indizes in Handelsverlauf einen Großteil ihrer im Tagesverlauf erlittenen Verluste wieder wettmachen. Der Anstieg der Öl- und Gaspreise nährte am Dienstag Wirtschaftssorgen und die Furcht vor insgesamt deutlich steigenden Preisen. In Europa und Asien sackten die Kurse ab.
Der Dow Jones Industrial hatte zwischenzeitlich seine bislang in diesem Jahr erzielten Gewinne eingebüßt und war um bis zu 2,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember gesunken. Zuletzt stand noch ein Minus von 0,7 Prozent auf 48.566 Punkte zu Buche.
Der marktbreite S&P 500 verlor 0,8 Prozent auf 6.829 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,9 Prozent auf 24.773 Punkte nach unten.
Israel hat bei neuen Angriffen auf Teheran wieder den iranischen Machtapparat ins Visier genommen. Äußerungen von US-Regierungsmitgliedern warfen derweil neue Fragen zur Begründung der Angriffe auf - insbesondere, ob sich die USA von Israel in den Krieg hineinziehen lassen haben, der schon jetzt Folgen für einen großen Teil des Nahen Ostens hat.
"Die Märkte reagieren auf jede Schlagzeile", schrieb Analyst Fawad Razaqzada vom Handelshaus Forx.com. Vieles werde nun davon abhängen, ob die Spannungen zurückgehen - oder ob sich die aktuelle Entwicklung als Beginn einer länger anhaltenden Störung der globalen Versorgung mit Rohöl erweist.
Aus Branchensicht mieden Anleger zuletzt vor allem Minenbetreiber, nachdem der Goldpreis stark unter Druck gekommen war. Auch der Preis für Silber gab deutlich nach. Gestiegene Inflationsgefahren im Zuge der höheren Öl- und Gaspreise belasten zunehmend die Edelmetallpreise. Die Möglichkeit speziell der US-Notenbank, die Geldpolitik zu lockern, könnte so eingeschränkt werden. Ein hohes Zinsniveau wirkt sich tendenziell negativ auf Edelmetalle aus, da sie keine Zinsen abwerfen. Damit sackten Coeur Mining um knapp elf und Newmont mehr als acht Prozent ab.
Am Dow-Ende verloren die als besonders konjunktursensibel geltenden Aktien des Baumaschinenherstellers Caterpillar gut vier Prozent. Dagegen feierten die Anleger die Geschäftszahlen und Ausblicke der Einzelhändler Best Buy und Target - die Aktien zogen unter den besten Werten im S&P 500 um fast sieben beziehungsweise acht Prozent an.
Die Titel des Datenbankmanagementsystem-Spezialisten MongoDB wurden von einem schwachen Ausblick belastet: Sie brachen um fast ein Fünftel ein./la/jha/
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