Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

ROUNDUP: IG Metall ruft Automobil-Beschäftigte bundesweit zum Protest

Mon Sep 21 06:35:04 CEST 2026

WOLFSBURG/ZWICKAU (dpa-AFX) - Überkapazitäten, Jobabbau, wachsende Konkurrenz aus China: Die deutsche Auto-Industrie steckt in der Krise. Ganze Autofabriken mit Tausenden Jobs stehen vor einer ungewissen Zukunft und Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche werden zunehmend infrage gestellt. Dagegen trommelt die Gewerkschaft IG Metall an diesem Montag bundesweit zu Protesten.

Mehr als 280 Aktionen geplant

Ob Wolfsburg, Zwickau, Stuttgart, Saarbrücken oder das Ruhrgebiet: In allen Bundesländern hat die IG Metall Beschäftigte von Autoherstellern und Zulieferern aufgerufen, ein deutliches Zeichen zu setzen. Das Motto lautet: "Zukunft statt Kahlschlag - Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke". Den Angaben nach soll es verschiedene Aktionen an mehr als 200 Orten geben. Dazu zählen interne Betriebsversammlungen in Unternehmen, aktive Mittagspausen, Sternmärsche und öffentliche Kundgebungen. Die Gewerkschaft erwartet, dass sich mehr als 100.000 Menschen beteiligen.

Benner: "beispielloser Angriff auf die Beschäftigten"

Beklagt wird, dass vor allem die Mitarbeiter die Folgen der Branchenkrise tragen müssten. "Wir erleben momentan einen beispiellosen Angriff auf die Beschäftigten in der Automobilindustrie", hatte IG Metall-Chefin Christiane Benner mit Blick auf den Aktionstag erklärt. Das müsse aufhören. Nicht nur, dass Autohersteller und Zulieferer hierzulande bereits Tausende Jobs abgebaut hätten. Die Gewerkschaft befürchtet auch weitere Einschnitte für die Beschäftigten und fordert: "Finger weg von der 35-Stunden-Woche!"

Das fordert die IG Metall außerdem

Gefordert wird darüber hinaus, dass die Unternehmen wieder stärker in die deutschen Standorte investieren. Etwa in Bereiche wie Batteriefertigung, autonomes Fahren und moderne Produktionsanlagen. Außerdem brauche es wieder mehr Modelle, die großes Volumen bringen und für mehr Auslastung in den Fabriken sorgen. "Investitionen in Standorte statt Geldregen für Aktionäre!", lautet der Slogan der Gewerkschaft. Auch die Politik wird in die Pflicht genommen. Sie müsse für niedrigere Stromkosten und weniger Bürokratie sorgen. Außerdem fordert die Gewerkschaft eine Ausweitung der Zölle bei Autos aus China sowie Finanzhilfen für Zulieferer im Umbau./hum/DP/zb

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.