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Wed Apr 01 16:51:28 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktie von Rheinmetall hat sich am Mittwoch im freundlichen Gesamtmarkt weiter von ihrem am Montag erreichten Elf-Monats-Tief nach oben hin abgesetzt. Unterstützung kam durch eine Studie von Goldman Sachs. Die US-Bank setzte das Papier auf ihre "European Conviction List", eine Liste für besonders aussichtsreiche Werte in Europa.
Am Nachmittag stieg der Anteilschein von Rheinmetall um knapp 10 Prozent auf 1.588 Euro, womit er sich seit Wochenbeginn um rund 19 Prozent erholt hat. Inzwischen steht zudem wieder ein kleines Plus von 1,5 Prozent seit Jahresbeginn zu Buche. Zum Rekordhoch bei 2.008 Euro, das die Aktie Anfang Oktober 2025 erreicht hatte, ist es allerdings noch ein Stück weit hin.
Analyst Sam Burgess von Goldman Sachs bleibt da aber zuversichtlich. Für ihn ist das Rüstungsunternehmen aus Düsseldorf die Nummer eins in der Branche.
Rheinmetall profitiert laut Goldman Sachs vom europäischen Aufrüstungszyklus und dies sei nach drei Dekaden vernachlässigter Investitionen ein strukturelles Thema. Dabei verfüge das Unternehmen über das richtige Länder-Engagement und - mit Blick auf die größten Rüstungslücken in Europa - den richtigen Produktmix. So mache Deutschland 40 Prozent der Umsätze des Unternehmens aus, und was die Produktpalette betreffe, verfüge Rheinmetall obendrein über Produkte wie Drohnen und Drohnenabwehrsysteme. "Die jüngsten geopolitischen Ereignisse haben den Druck Europas, seine Verteidigungsausgaben zu erhöhen, noch deutlicher vor Augen geführt", hieß es in dem Kommentar.
Auch wenn die Aktie auf Basis der Schätzungen für die nächsten zwölf Monate teuer erscheine, deutet Burgess zufolge die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate auf Ebit-Basis von 30 Prozent und mehr darauf hin, dass das Papier die hohe Bewertung schnell rechtfertigen dürfte. Er bewertet die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 2.300 Euro.
Den nächsten Kurstreiber sieht er in den Zahlen zum ersten Quartal, die am 7. Mai erwartet werden. Laut Burgess sollten sie die kontinuierlichen operativen Fortschritte sichtbar machen. Zudem dürfte es eine Aktualisierung der wichtigsten Aufträge geben, die im Jahresverlauf erwartet werden und das Management könnte zudem Aussagen darüber machen, inwiefern der Nahostkonflikt zu einer zusätzlichen Kunden-Beziehung beigetragen habe./ck/jsl/he
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