Nachrichten Detail
Fri Jun 26 05:59:09 CEST 2026
BERLIN (dpa-AFX) - Die Hitzewelle in diesen Tagen ist zwar eine große Belastung für Menschen, Tiere und das Stadtgrün - für die Trinkwasserversorgung ist sie aber kein Problem. "Der Wasserverbrauch steigt gerade natürlich kräftig an", sagte Stephan Natz, Sprecher der Berliner Wasserbetriebe. "Aber mit Einschränkungen muss niemand rechnen."
Das liege daran, dass die Berliner Wasserversorgung nahezu ausschließlich aus dem Grundwasser gespeist werde. Dieses sei so tief unter der Erde, dass die Hitze keinen kurzfristigen Einfluss auf den Wasserstand habe, wohingegen es in den oberen Bodenschichten durchaus einen starken Wassermangel vor allem für die Pflanzen gebe.
Grundwasser speist sich aus Havel und Spree
Das Grundwasser wiederum speist sich laut Natz zu einem Drittel aus Niederschlägen, die aber nur im Winter so stark seien, dass sie das Grundwasser erreichten. Zu 70 Prozent kommt das Wasser hingegen aus der sogenannten Uferfiltration - also versickerndes Wasser aus der Spree und der Havel.
"Entscheidend ist, dass im System oben genug drin ist, damit unten ausreichend ankommt", erklärte Natz weiter. Mit Blick auf die Havel und die Spree sei das eine Herausforderung. Diese seien im Prinzip keine richtigen Flüsse, sondern aufgestaute Gewässer, die sich hauptsächlich aus den Abläufen der Klärwerke speisten. Damit die Wasserqualität dabei langfristig gesichert sei, investierten die Stadtwerke viel Geld in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Werke.
"Wir gewinnen aus diesen Flüssen unser Trinkwasser", betonte der Sprecher. "Deswegen geben wir gerade mehrere Milliarden Euro für weitergehende Reinigungstechnik in unseren Klärwerken aus."
Weniger Wasser wegen Kohleausstieg in der Lausitz
Der Kohleausstieg in der Lausitz bedeute zudem, dass in der Spree künftig noch weniger Wasser fließen werde. Um den Tagebau trocken zu halten, wurde dafür stets Grundwasser abgepumpt und in die Spree geleitet. Ab 2030, wenn der letzte Brandenburger Tagebau dicht machen soll, falle diese Wasserquelle weg.
Eine weitere Strategie sei deshalb der Umgang mit Regenwasser, betont Natz. Seit 2018 gilt in der Hauptstadt bei Neubauten, dass auf deren Grundstück Regenwasser nicht einfach in die Kanalisation geleitet werden darf, sondern versickern, verdunsten oder anderweitig genutzt werden muss. Auf diese Weise sollen Niederschläge besser das Grundwasser erreichen und der Vegetation auf dem jeweiligen Grundstück zugutekommen.
Trotz all dieser Maßnahmen fordern die Wasserbetriebe auch die Verbraucherinnen und Verbraucher zu einem bewussteren Umgang mit Trinkwasser auf. "Lasst am Tag die Rasensprenger nicht laufen, das kommt ohnehin nicht bei den Pflanzen an", appelliert Natz an Einwohner mit Garten. Auch müsse es nicht immer das Vollbad oder die ausgiebige Dusche sein./maa/DP/zb
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
