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Enthaltene Instrumente

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend moderate Verluste

Thu Feb 26 18:36:18 CET 2026

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Belastet von deutlichen Verlusten der US-Technologiebörse Nasdaq und des KI-Champions Nvidia haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Donnerstag am Ende mehrheitlich etwas nachgegeben. Ansonsten war das Handelsgeschehen in Europa von Quartalszahlen und Ausblicken zahlreicher Unternehmen geprägt.

Der EuroStoxx 50 erklomm am frühen Nachmittag ein Rekordhoch bei 6.199,78 Punkten, drehte mit Eröffnung der US-Börsen aber ins Minus. Letztlich büßte der Leitindex der Eurozone 0,19 Prozent auf 6.161,56 Punkte ein. Außerhalb des Euroraums fiel der schweizerische SMI um 0,45 Prozent auf 13.913,73 Zähler. Der britische FTSE 100 erreichte ebenfalls eine neue Bestmarke und schloss mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 10.846,70 Punkten.

Trotz erneut beeindruckender Quartalszahlen von Nvidia und unerwartet positiver Ziele für das neue Geschäftsjahr knickten die Papiere des weltweit wohl bedeutendsten Halbleiterkonzerns merklich ein. Eine schlüssige Erklärung, warum die Aktie nicht zu einem Sprung nach oben ansetzte, sondern auf steile Talfahrt ging, lieferte Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI: Für Nvidia reiche es inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. Der KI-Zyklus sei vielmehr bereits so weit fortgeschritten, dass sich die Anleger zunehmend fragten, wie lange es noch so rasant weitergehen werde.

Im EuroStoxx gehörten die Aktien von Schneider Electric mit plus 3,0 Prozent zu den Top-Werten. Der Technologiekonzern, der laut der kanadischen Bank RBC mit einem überraschend starken Umsatzwachstum punktete, erwartet im neuen Geschäftsjahr dank der hohen Nachfrage nach Rechenzentren mehr Umsatz und Gewinn.

Eni legten um 1,7 Prozent zu. Das Papier des italienischen Öl- und Gaskonzerns profitierte von einem starken Jahresabschluss, wie Analysten schrieben.

Argenx gaben ihre frühen Gewinne ab und schlossen mit einem Verlust von 8,2 Prozent am EuroStoxx-Ende. Der Biotech-Spezialist verfehlte im Schlussquartal die Markterwartungen. Analysten bemängelten aber vor allem den fehlenden Ausblick auf 2026.

Die anfangs stabilen Titel von Stellantis reagierten am Nachmittag mit einem merklichen Kursanstieg auf Aussagen des Managements bei einer Analystenkonferenz und endeten 4,2 Prozent höher. Der Autokonzern machte im vergangenen Jahr wegen hoher Abschreibungen auf seine Elektroautostrategie unter dem Strich einen Verlust von mehr als 22 Milliarden Euro. Konzernchef Antonio Filosa schürte allerdings während der Analystenkonferenz die Hoffnung, dass es im wichtigen Absatzmarkt Nordamerika schnell wieder besser wird.

In Paris richteten sich die Blicke auf Engie . Der Energiekonzern veröffentlichte Quartalszahlen. Der am Vorabend bekannt gemachte Kauf von UK Power Networks, den wichtigsten Stromverteiler im Südosten Englands, kam zudem bei den Analysten gut an. Die Aktie stieg um 7,2 Prozent.

In London ging es für Rolls-Royce auf ein Rekordhoch. Letztlich gewannen die Papiere 3,2 Prozent. Der britische Triebwerkshersteller kommt schneller aus der Krise als erwartet und hob seine Ziele für 2028 an.

Die Anteile von London Stock Exchange rückten nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 9,1 Prozent vor. Die für Anleger wichtigere Debatte drehe sich jedoch um Künstliche Intelligenz (KI), schrieb Aktienexperte Matt Britzman von Hargreaves Lansdown. Das Management habe den Börsenbetreiber nun als KI-Profiteur in den Mittelpunkt gestellt und nicht als KI-Opfer, wie zuletzt befürchtet worden sei, hieß es./edh/he

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