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Fri Feb 14 13:26:57 CET 2025
(neu: Aktienkurs, Details zur Dividende)
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Luxuskonzern Hermes hat anders als die Branche Ende 2024 einen überraschend großen Umsatzsprung hingelegt. Besonders wohlhabende Kunden entschieden sich rund um Weihnachten trotz Preiserhöhungen für Produkte wie Birkin- und Kelly-Bags. Dabei konnte der Ledertaschenhersteller auch in China punkten. Für Hermes-Chef Axel Dumas ist es für eine Prognose in dem wichtigen Land aber noch zu früh. "Ich bleibe sehr optimistisch für 2025, allerdings weiß ich, dass die Vergleichswerte sehr hoch sein werden", sagte er am Freitag.
Für die Hermes-Aktie ging es am Vormittag auf den Rekordpreis von 2.957 Euro nach oben. Damit war das Unternehmen an der Börse mehr als 300 Milliarden Euro wert. Der Abstand auf den Rivalen LVMH mit fast 358 Milliarden Euro wurde damit geringer. Hermes konnte das hohe Kursniveau vom Start im Verlauf aber nicht halten - zuletzt lag das Kursplus nur noch bei rund einem halben Prozent; eine Aktie kostete damit 2.832 Euro.
Zwei Drittel der Aktien liegen nach Bloomberg-Daten in Familien-Hand: Damit schauen die Nachkommen von Thierry Hermes auf ein Gesamtvermögen von mittlerweile rund 200 Milliarden Euro. Ihnen winkt für das abgeschlossene Jahr eine um einen Euro erhöhte Dividende von 16 Euro je Papier sowie eine Sonderausschüttung auf Vorjahresniveau von 10 Euro pro Aktie. Bei rund 70,4 Millionen Anteilsscheinen freuen sich die Erben auf eine gewöhnliche Dividende von gut 1,1 Milliarden Euro sowie 700 Millionen Euro extra.
Währungsbereinigt steigerte der Hermes-Konzern den Erlös im vierten Quartal um knapp 18 Prozent auf vier Milliarden Euro, wie er am Freitag in Paris mitteilte. Analysten waren von einem deutlich geringeren Zuwachs ausgegangen.
Dabei verkaufte Hermes vor allem in der Region Asien und Pazifik ohne Japan unerwartet viel - obgleich der Zuwachs geringer ausfiel als in anderen Weltregionen. Das Gebiet steht fast für die Hälfte des Konzernumsatzes. Mit Blick auf die Produktkategorien entwickelte sich das Lederwarengeschäft unerwartet gut. Mit einem währungsbereinigten Plus von 21,5 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro im vierten Quartal steigerte Hermes die Verkäufe fast doppelt so stark wie von Branchenkennern vermutet.
Damit lässt Hermes die Konkurrenz deutlich hinter sich. LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) und der Gucci-Konzern Kering haderten zuletzt mit einer schwachen Nachfrage nach ihren Produkten.
Im Gesamtjahr erlöste Hermes konzernweit mit 15,2 Milliarden Euro währungsbereinigt 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter dem Strich blieb den Hermes-Aktionären mit 4,6 Milliarden Euro rund sieben Prozent mehr Gewinn als ein Jahr zuvor.
Der Luxusgüterkonzern habe im vierten Quartal auf ganzer Linie die Erwartungen übertroffen, schrieb UBS-Analystin Zuzanna Pusz. Sie betonte die starken Margen: Im Gesamtjahr blieben Hermes 40,5 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn und damit etwas mehr als von Analysten erwartet./ngu/stw/jha/
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