Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 22.01.2026 - 15.15 Uhr

Thu Jan 22 15:19:59 CET 2026

ROUNDUP: Deutsche Börse will Allfunds für Milliardensumme kaufen - Kurssprünge

FRANKFURT/ESCHBORN - Die Deutsche Börse setzt zur größten Übernahme ihrer Geschichte an und legt ein milliardenschweres Angebot für die Fondsplattform Allfunds vor. Deutschlands größter Börsenbetreiber bietet den Allfunds-Aktionären für jedes Papier 8,80 Euro, davon 6 Euro in bar und den Rest in eigenen Aktien sowie in Form einer Bardividende. Insgesamt summiert sich das Angebot auf 5,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwochabend in Eschborn mitteilte. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten am Donnerstag gut an.

ROUNDUP: Volkswagen-Konzern übertrifft Ziel für Mittelzufluss - Aktie erholt

WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern hat zum Jahresschluss im Kerngeschäft das Geld zusammengehalten und bei der Kassenlage im Gesamtjahr besser abgeschnitten als gedacht. Der sogenannte Netto-Cashflow im Bereiche Automobile - also ohne die Finanzdienstleistungen gerechnet - liege 2025 mit rund sechs Milliarden Euro eine Milliarde über dem Vorjahreswert, hieß es von den Wolfsburgern am Mittwochabend. Anleger waren positiv überrascht, denn zuvor hatte der Konzern die wichtige Kennziffer noch bei null Milliarden erwartet. Weil US-Präsident Donald Trump zudem seine jüngsten Zolldrohungen gegen acht europäische Länder zurücknahm, stieg die im Dax notierte VW-Vorzugsaktie am Donnerstag deutlich.

ROUNDUP/Quartal schwach: Carl Zeiss Meditec verabschiedet sich von Jahresziel

JENA - Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec wird nach einem schwachen Auftakt seine Jahresziele voraussichtlich nicht erreichen. Diese sollen nun überprüft werden, da das Resultat der ersten drei Monate deutlich unter dem Vorjahr liege, teilte das Jenaer Unternehmen am Donnerstag überraschend mit. An der Börse reagierten die Anleger geschockt, die Aktie brach auf die Nachrichten ein.

Umsatz von Procter & Gamble stagniert organisch - Aktie gibt nach

CINCINNATI - Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble ist im zweiten Geschäftsquartal aufgrund einer mauen Nachfrage kaum gewachsen. Einem leichten organischen Wachstum in den Bereichen Kosmetik sowie Health Care stand eine schwache Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren gegenüber. In den drei Monaten per Ende Dezember stiegen die Erlöse um ein Prozent auf 22,2 Milliarden US-Dollar (rund 19 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Cincinnati mitteilte. Organisch, sprich bereinigt um Wechselkurs- sowie Portfolioeffekte, stagnierte das Wachstum sogar, während Analysten ein kleines Plus erwartet hatten. Unter dem Strich verdiente der Konsumgüterkonzern im Quartal mit 4,3 Milliarden Dollar sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Die Aktie gab im vorbörslichen US-Handel deutlich nach.

Triebwerksbauer GE Aerospace übertrifft Erwartungen - Aktie gibt trotzdem nach

CINCINNATI - Der Triebwerkshersteller GE Aerospace nimmt sich nach überraschend guten Jahreszahlen mehr Gewinn für 2026 vor. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis je Aktie soll auf 7,10 bis 7,40 US-Dollar steigen, wie der US-Konzern am Donnerstag in Cincinnati mitteilte. Im vergangenen Jahr lieferte GE trotz Verzögerungen so viele Triebwerke für die Mittelstreckenjet-Reihen Airbus A320neo und Boeing 737 Max aus wie nie zuvor.

Bezos macht Musks Starlink noch mehr Konkurrenz

KENT - Im Weltraum-Wettlauf der Tech-Milliardäre verstärkt Amazon -Gründer Jeff Bezos die Konkurrenz zu Elon Musks Satelliten-Internetsystem Starlink. Bezos' Weltraumfirma Blue Origin kündigte ein Hochgeschwindigkeits-Netz für Unternehmen mit dem Namen TeraWave an. Die ersten der gut 5.400 dafür eingeplanten Satelliten sollen Ende 2027 ins All starten.

Elektroautos bislang in Deutschland vor allem für Besserverdiener

WIESBADEN - Elektromobilität ist in Deutschland bislang vor allem eine Frage des Geldbeutels. Eine Analyse des Statistischen Bundesamts zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem hohen Haushaltseinkommen und der Anschaffung eines Elektroautos. Im Jahr 2023 besaßen demnach erst 1,3 Prozent der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2.600 Euro ein E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid. Bei Haushaltseinkommen von mehr als 5.000 Euro netto waren es hingegen bereits 13 Prozent. Besonders häufig wählten zudem Paare mit Kindern ein Elektroauto. Bei ihnen lag die Quote bei 11,5 Prozent im Gegensatz zu 7,5 Prozent bei den Paarhaushalten ohne Kinder.

Weitere Meldungen

-Zurich stößt mit Beazley-Kaufangebot erneut auf Widerstand -Spielwarenhändler Rofu Kinderland meldet Insolvenz an -Hotdog-Marke Nathan's für 450 Millionen Dollar verkauft -Behörden: Milliardenschaden durch Unwetter am Mittelmeer -Britisches Oberhaus stimmt für Social-Media-Aus für Kinder -ROUNDUP 2/'Kauft nicht bei Amazon': Kommt jetzt der große US-Boykott? -ROUNDUP 2: Pflege im Heim immer teurer - wie lange noch? -Telekom will Glasfaser in alle Wohnungen bringen -Mehr Strom in EU aus Wind und Solar als aus fossiler Energie -ROUNDUP/CO2-Preis bald europaweit: Was macht das mit den Heizkosten? -Lebensmittel werden häufiger online gekauft -Bahn sperrt im Juli rechtsrheinische Strecke für Sanierung -US-Richter stoppt Auswertung beschlagnahmter Daten von Reporterin -Polizei: Viele Hinweise zu Sparkassen-Coup nach TV-Sendung -Hunderte neue Regeln: Bankenverband fordert mutigen Abbau -Pläne für Kraftwerkstandort Staudinger kommen voran -Bekanntes Chemnitzer Congress Hotel schließt

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jha

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.