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Fri Mar 27 18:07:36 CET 2026
(neu: Schlusskurs, weiterer Analystenkommentar)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Enttäuschende Jahresziele von CTS Eventim haben die Aktien des Ticketvermarkters und Event-Veranstalters am Freitag auf eine steile Talfahrt geschickt. Sie sackten letztendlich um 23,2 Prozent auf 48,92 Euro ab und stürzten damit auf den tiefsten Stand seit November 2022. Analysten rechnen nach der Prognose des Unternehmens für 2026 nun mit sinkenden Konsenserwartungen.
CTS Eventim hatte am Donnerstagabend seine Resultate für 2025 sowie die Ziele für 2026 vorgelegt. Dabei kam die Erlösentwicklung gut an, die im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 3 Milliarden Euro geknackt hatte. Umsatz und operatives Ergebnis im Schlussquartal seien stark ausgefallen und hätten die Erwartungen übertroffen, hatte Jefferies-Analyst Henrik Paganetty noch am selben Abend gelobt. Nachbörslich waren die Aktien auf der Handelsplattform Tradegate noch bis auf 67,50 Euro geklettert.
Doch der Markt konzentrierte sich am Freitag letztlich auf die in Aussicht gestellten Ziele des MDax-Unternehmens für 2026. Ein Börsianer sprach von einem "etwas enttäuschenden Ausblick" und wies zudem auf die vom Unternehmen avisierte Dividendenkürzung hin.
JPMorgan-Analystin Lara Simpson sieht mit Blick auf die Ziele Diskussionsbedarf. Sie monierte, dass das Management lediglich einen "Anstieg" des Konzernumsatzes und des bereinigten operativen Ergebnisses (Ebitda) im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025 in Aussicht gestellt hat. Zugleich müsse CTS jedoch mit einer strukturellen Ertragsveränderung fertig werden. Diese resultiere daraus, dass ein langfristiger Ticketvertrag ausgelaufen sei. Simpson erwartet daher alles in allem, dass die Konsensschätzung für das bereinigte Ebitda im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich sinken wird.
Strategisch sieht sie den Fokus bereits auf dem Kapitalmarkttag im September in Mailand gerichtet. Dort dürfte CTS weitere Details, etwa zur Gesamtstrategie und zum mittelfristigen Finanzplan, vorstellen.
Auch Bernstein-Analystin Annick Maas überzeugte der Ausblick von CTS nicht. Sie aktualisierte ihr Bewertungsmodell und korrigierte ihre Schätzungen für 2026, weshalb sie auch ihr Kursziel auf allerdings 94 Euro kappte. Das Anlageurteil blieb auf "Outperform".
Analyst Karsten Oblinger von der DZ Bank behielt sein "Kaufen"-Votum ebenfalls bei und sah in dem Kursverfall vor dem Wochenende eine Kaufgelegenheit. Der Geschäftsbericht zum vergangenen Jahr habe keine größeren Überraschungen geboten. Er senkte aber sein Kursziel deutlich./ck/ag/niw/jha/
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