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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Wieder Verluste - Software mit neuen KI-Sorgen

Tue Mar 24 21:25:22 CET 2026

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der Erholung zu Wochenbeginn haben die US-Börsen am Dienstag wieder den Rückzug angetreten. Der Leitindex Dow Jones Industrial pendelte um seinen Schlusskurs vom Vortag und ging 0,18 Prozent tiefer mit 46.124,06 Punkten aus dem Handel.

Ähnlich sah es beim marktbreiten S&P 500 aus, der letztlich 0,37 Prozent auf 6.556,37 Punkte verlor. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um deutlichere 0,77 Prozent auf 24.002,45 Punkte nach unten - auch angesichts neuer Sorgen in der Softwarebranche wegen des Themas Künstliche Intelligenz (KI).

Am Montag hatten Aussagen von US-Präsident Donald Trump noch Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg geschürt. Trump verlängerte ein Ultimatum an den Iran und sprach von "produktiven" Gesprächen. Dass der Iran Verhandlungen zur Beendigung des Krieges umgehend dementierte, gab der Euphorie unter den Anlegern zunächst nur einen kleinen Dämpfer.

Doch schon einen Tag später überwog angesichts der anhaltenden Kämpfe erneut die Skepsis am Markt. Dies zeigten auch die wieder steigenden Ölpreise nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn. Dazu schickte Trump weitere Truppen in die Region.

"Es ist unklar, wie weit die diplomatischen Kontakte der USA in die neuen Strukturen des iranischen Regimes reichen und ob überhaupt ernsthafte Gespräche stattfinden", kommentierte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, die Lage im Nahen Osten. Er hält es obendrein für möglich, dass Saudi-Arabien ebenfalls zu einer aktiven Kriegspartei werden könnte, was eine weitere Eskalation bedeuten würde.

Wie Stanzl gibt es an den Börsen weltweit zahlreiche Marktbeobachter, Strategen, Analysten und Händler, die derzeit die Vielzahl möglicher Entwicklungen im Nahost-Konflikt vor Augen haben und sie abwägen. Eines befürchten so ziemlich alle: Sollte der Krieg länger dauern, dürfte dies einer wieder stärkeren Inflation Vorschub leisten und zu steigenden Zinsen führen, was die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren schmälern würde.

Im Tech-Sektor standen starken Halbleitertiteln klare Kursverluste bei Softwareaktien gegenüber. Dow-Schlusslicht Salesforce büßte 6,2 Prozent ein, und für Indexnachbar Microsoft ging es um 2,7 Prozent bergab. Bei Oracle und Adobe standen Abschläge von 4,7 beziehungsweise 3,5 Prozent zu Buche.

Einem Bericht des renommierten Tech-Branchenblatts "The Information" zufolge, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, entwickelt die Cloud-Computing-Sparte AWS von Amazon einen KI-Agenten. Dieser soll einige Funktionen in den Bereichen Vertrieb, Geschäftsentwicklung und anderen Abteilungen automatisieren, die von den umfassenden Stellenstreichungen des Technologieriesen betroffen waren. Schon in den vergangenen Monaten hatten neue Werkzeuge von KI-Spezialisten wie Anthropic Bedenken hinsichtlich der Wachstumsaussichten etablierter Softwareunternehmen geschürt. Seit Jahresbeginn sind deren Kursverluste prozentual zweistellig.

Die Aktien der Jefferies Financial Group zogen hingegen um 2,5 Prozent an. Die "Financial Times" berichtete, dass die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) an Plänen für eine mögliche Übernahme der US-Bank arbeitet.

Beim Netzwerktechnik-Unternehmen Netgear stand ein Kurssprung von knapp 11 Prozent zu Buche, nachdem die US-Telekommunikationsaufsicht (FCC) ein Importverbot für neue Modelle ausländischer WLAN-Router für Endverbraucher verhängt hatte. Hintergrund sind dem Vernehmen nach Sorgen vor Cyberangriffen aus China. "Obwohl China in der Anordnung nicht namentlich erwähnt wird, ist die Richtung klar, und die Latte für die künftige Vorgehensweise der USA im Umgang mit vernetzten Geräten wird höher gelegt", sagte Craig Singleton, Experte bei der US-Denkfabrik Foundation for Defense of Democracies (FDD).

Im Zuge der wieder steigenden Ölpreise verteuerten sich die Titel der Branchenriesen Exxon Mobil , ConocoPhillips und Chevron um bis zu 2,6 Prozent./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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