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Wed Feb 11 12:17:37 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Anleger an Europas Aktienmärkten haben sich am Mittwoch erneut zurückgehalten. "Die Dynamik an den europäischen Finanzmärkten nimmt vor der Publikation der US-Arbeitsmarktdaten etwas ab", beschrieb Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets das Geschehen. "Es sind klare Tendenzen für Gewinnmitnahme erkennbar."
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 sank am Mittag um 0,24 Prozent auf 6.032,33 Punkte. Außerhalb der Eurozone stieg der britische Leitindex FTSE 100 um 0,53 Prozent auf 10.408,80 Zähler. Der Schweizer SMI tendierte kaum verändert.
Der US-Arbeitsmarktbericht könnte aus Sicht der Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein verhaltenes Bild zeichnen. Dies sei aber kein Grund zur Klage. "Da es die US-Wirtschaft zuletzt vermochte, trotz dieses geringen Beschäftigungsanstieges ihre gesamtwirtschaftliche Leistung mit Jahresraten von gut vier Prozent zu steigern, müssen die Produktivitätsgewinne entsprechend hoch sein", hieß es in einem Kommentar der LBBW. "Dies drückt die Lohnstückkosten und hemmt damit auch den Preisauftrieb auf der Ebene der Endverbraucher." Zugleich dämpfe es die Auswirkungen der US-Zölle.
Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Aktien von Dassault Systemes brachen um knapp 20 Prozent ein. "Kein Silberstreif am Horizont", merkte Analyst Charles Brennan von der Bank Jefferies zu den Quartalszahlen des französischen Software-Entwicklers an. Die Wachstumsprognose des Unternehmens für das laufende Jahr stelle zudem die Frage, wie deutliche Veränderungen möglich werden sollen in Zeiten eines sich beschleunigenden Wandels. Auch das Schwergewicht SAP schwächelte mit 1,8 Prozent Abschlag.
Überzeugen konnte dagegen Ahold Delhaize . Der niederländische Supermarktbetreiber hatte der Konsumflaute in den USA getrotzt und im vierten Quartal überraschend viel verdient. Im größten Markt des Konzerns konnte Ahold die verkauften Mengen gegen den Branchentrend steigern. Der schwache Dollar bremste zwar, dennoch fielen die Ergebnisse spürbar besser aus als von Experten erwartet worden war. Die Aktie legte um knapp neun Prozent zu.
Im Bereich der Nahrungs- und Getränkehersteller war der Großbrauer AB Inbev mit 1,2 Prozent Aufschlag gefragt. Er profitierte von den Vorgaben von Heineken . Die Analysten von Jefferies sprachen von einem starken Zahlenwerk für 2025. Der Konzern kündigte zudem den Abbau von zahlreichen Stellen an.
Stärkster Sektor waren die Ölwerte. Die Zahlen von Totalenergies fanden ein positives Echo. Die Aktie legte um rund zwei Prozent zu./mf/jha/
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