Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Aktien Frankfurt: Dax nach US-Jobdaten unter 25.000 Punkten

Wed Feb 11 15:00:10 CET 2026

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Mittwoch nach dem US-Arbeitsmarktbericht seine zuvor erlittenen Verluste geringfügig reduziert. Der Jobbericht hatte ein gutes Zeugnis für den Zustand der US-Wirtschaft abgeliefert. In der Folge orientierte sich der deutsche Leitindex am Nachmittag wieder etwas näher an die 25.000-Punkte-Marke, die sich an den beiden Vortagen als zu hohe Charthürde erwiesen hatte.

Am Nachmittag gab der Dax aber noch 0,2 Prozent auf 24.932 Punkte nach. Er blieb damit auf Abstand zu seiner Bestmarke von 25.507 Zählern aus dem Januar. Besser schlägt sich der EuroStoxx , der es nach seinem Vortagsrekord am Mittwoch zuletzt knapp ins Plus schaffte. Für den MDax dagegen ging es nun um 0,64 Prozent auf 31.757 Zähler bergab.

Die Zahl der Stellen, die in den USA außerhalb der Landwirtschaft neu geschaffen wurden, war im Januar unerwartet kräftig gestiegen. Auf der einen Seite ist dies ein positives Konjunktursignal, auf der anderen Seite jedoch schränkt es den geldpolitischen Spielraum der US-Notenbank Fed ein. Laut dem Experten Ralf Umlauf von der Helaba dürften die Zinssenkungserwartungen "einen Dämpfer bekommen".

In Deutschland war am Mittwoch in puncto Unternehmensberichte einiges los. Aus dem Dax konnte die Commerzbank nicht damit punkten, dass sich das Finanzinstitut für 2026 mehr als 3,2 Milliarden Euro Gewinn vornimmt. Laut dem Marktanalysten Andreas Lipkow vom Broker CMC Market erfüllte dies nicht ganz die hohen Erwartungen einiger Marktteilnehmer. Die Folge war ein zuletzt 3,7 Prozent hoher Abschlag. Zeitweise erreichten die Aktien ein Tief seit Ende November.

Auch die Aktien der Deutschen Telekom gerieten im Tagesverlauf mit 2,7 Prozent unter Druck, hier nach den Geschäftszahlen von T-Mobile US . Die US-Mobilfunktochter übertraf im vierten Quartal beim Umsatz zwar leicht die Erwartungen, blieb beim Ergebnis je Aktie aber darunter.

Auf der Gewinnerseite standen Immobilienwerte, wobei Vonovia ein Hoch seit Ende November erreichten. Am begehrtesten waren jedoch die Aktien des Energietechnikkonzerns Siemens Energy , die ihre Rekordjagd mit dem Sprung über die Marke von 160 Euro fortsetzten. Laut Lucas Ferhani vom Analysehaus Jefferies lagen die Auftragseingänge, der bereinigte Gewinn und der Zufluss freier Finanzmittel im ersten Geschäftsquartal weit über den Erwartungen.

Wieder bemerkbar machten sich nach einer Stabilisierung in den vergangenen Tagen die Sorgen der Anleger, dass die Künstliche Intelligenz in einigen Branchen die Geschäftsmodelle gefährden könnte. Aktien wie SAP , Scout24 und Zalando gehörten wieder zu den größeren Verlierern. Neu erwischte es nun Online-Broker, weshalb der Kurs von Flatexdegiro um acht Prozent absackte.

Außerdem zeigten Rüstungswerte wie Rheinmetall , Renk oder Hensoldt wieder Schwäche. TKMS konnten sich dieser Abwärtstendenz nicht entziehen, obwohl der Marineschiffbauer seine Umsatzprognose nach oben geschraubt hat. Die Titel des MDax-Mitglieds sanken um 1,8 Prozent.

Einen Schock versetzte Gerresheimer seinen Anlegern. Der Kurs brach um 30 Prozent ein, weil der Verpackungshersteller wegen weiterem Anpassungsbedarf erneut seinen Geschäftsbericht verschiebt. Laut dem UBS-Experten Olivier Calvet kam eine erneute Gewinnwarnung hinzu und auch der Ausblick auf das neue Jahr liege unter den Erwartungen.

Besseres hatte der Gerresheimer-Konkurrent Schott Pharma zu berichten, dessen Kurs um 8,4 Prozent anzog, nachdem der Start in das neue Geschäftsjahr die Erwartungen klar übertroffen hatte. Noch deutlicher um fast zehn Prozent stiegen im SDax jedoch die Verbio -Aktien nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank.

Generell gefragt waren noch Stahlwerte, was sich bei Salzgitter mit mehr als vier Prozent Plus zeigte. Die Rally fand statt im Kielwasser des Konkurrenten ArcelorMittal , der von Jefferies mit dem Argument politischer Schutzmaßnahmen zum Kauf empfohlen wurde. Die europäische Stahlbranche werde deutlich höhere Gewinne einfahren als in der Vergangenheit, argumentierte Analyst Cole Hathorn./tih/jha/

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.