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Sat Mar 28 08:02:12 CET 2026
KÖLN (dpa-AFX) - Angesichts von Fachkräftemangel und angespannten Mietmärkten unterstützen viele Unternehmen ihre Beschäftigten beim Wohnen. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Demnach stellt fast jedes zehnte Unternehmen (9 Prozent) Wohnraum zur Verfügung, entweder direkt oder über Tochtergesellschaften. Gut ein Fünftel (21 Prozent) hilft Beschäftigten bei der Wohnungssuche, etwa organisatorisch oder finanziell.
Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe berichten demnach von positiven Effekten auf das Gewinnen und Binden von Fachkräften. Auch für Auszubildende und dual Studierende zeigten sich Vorteile, wenn auch in geringerem Maß. Für die Studie wurden von Mitte Juli bis Ende August 2025 insgesamt 826 Unternehmen aller Branchen mit Ausnahme des öffentlichen Diensts befragt.
Keine flächendeckende Verbreitung in Sicht
Direkte Angebote wie Werkswohnungen bleiben aber die Ausnahme, so die Studie. Eine flächendeckende Verbreitung ist dem IW zufolge nicht in Sicht. Nur wenige Unternehmen planen demnach, in den kommenden fünf Jahren neue Angebote einzuführen. Als Hürden nennen sie unter anderem ungünstige Rahmenbedingungen auf dem Wohnungsmarkt, fehlende Kooperationspartner, rechtliche und steuerliche Unsicherheiten sowie hohen Verwaltungsaufwand.
Mitarbeiterwohnungen können laut IW-Studie punktuell zur Entlastung angespannter Wohnungsmärkte beitragen. Während die Nutzung bestehender Wohnungen Verdrängungseffekte haben kann, biete insbesondere der Neubau - etwa auf Firmengeländen - Potenzial für zusätzlichen Wohnraum. Entscheidend seien klare Regeln, schnellere Genehmigungen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wohnungswirtschaft.
Werkswohnungen haben lange Geschichte
Mitarbeiterwohnungen haben lange Tradition in Deutschland. Industriekonzerne wie Siemens oder BASF ließen zum Teil schon im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ganze Siedlungen für ihre Beschäftigten errichten. Auch der Autobauer VW ist seit Jahrzehnten dabei.
In Berlin etwa entstand die Siemensstadt. In Ludwigshafen baute der Chemieriese BASF unter anderem die Hohenzollern-Höfe und die Hemshof-Siedlung. Auch damals ging es darum, Arbeiter an sich zu binden.
Für Aufsehen sorgte zuletzt BASF mit der Entscheidung, rund 4.400 Wohnungen zu verkaufen. Damit wolle man sich stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren. Bei Gewerkschaften und Landespolitik stieß der Schritt auf Kritik./dmo/als/DP/zb
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