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Steinmeier: Wir brauchen das Mercosur-Abkommen

Sun Mar 02 16:49:37 CET 2025

MONTEVIDEO (dpa-AFX) - Deutschland und Uruguay setzen sich gemeinsam für eine schnelle Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten ein. "Wir wollen, mehr noch wir brauchen dieses Mercosur-Freihandelsabkommen", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer Pressekonferenz mit dem neuen Präsidenten Uruguays, Yamandú Orsi, in Montevideo.

Uruguay und Deutschland hätten ein größtes Interesse daran, dass das Abkommen bald in Kraft treten könne. "Aber selbstverständlich müssen wir auch in Europa bei einigen Mitgliedstaaten noch werben. Ich habe zugesagt, dass wir das mit all unseren Möglichkeiten tun werden", sagte Steinmeier. Das Abkommen sei "nicht nur ein ökonomischer, sondern auch ein geopolitischer Meilenstein".

Widerstand gegen Mercosur-Abkommen in Europa

Die EU-Kommission und das südamerikanische Staatenbündnis Mercosur hatten im Dezember in Montevideo die Verhandlungen über eine riesige Freihandelszone nach mehr als 20 Jahren abgeschlossen. Auf europäischer Seite gibt es aber Widerstand in Ländern wie Frankreich, Italien und Polen. Auch deutsche Landwirte befürchten eine neue Konkurrenz, die wesentlich billiger als sie produzieren kann.

Das Abkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten würde eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Einwohnern schaffen. Es sieht vor, vor allem Zölle abzubauen und damit den Handel anzukurbeln. Die Mercosur-Staaten sind Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay.

Dank an Deutschland für Unterstützung von Mercosur

Auch Uruguays Präsident Orsi machte sich für ein schnelles Umsetzen des Abkommens stark. Er wies auf die lange Dauer der Verhandlungen hin und dankte Deutschland für sein Engagement dabei. "Die deutsche Unterstützung war für uns besonders wichtig."

Orsi und Steinmeier äußerten gemeinsam die Hoffnung, dass Argentinien mit seinem ultraliberalen Präsidenten Javier Milei nicht aus dem Abkommen ausschert. Dies hätte "Auswirkungen auf das Gesamtkonzept", sagte Steinmeier./sk/DP/he

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