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Wed Sep 02 14:36:45 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf zeichnet sich an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte ein von Vorsicht dominierter Start in den Handel ab. Getrübt wird die Stimmung weiter von Inflationsängsten angefacht von den gestiegenen Ölpreisen. Dies schüre am Markt die Erwartung einer Zinserhöhung der US-Notenbank, hieß es.
Gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent höher bei 52.914 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag wenig verändert bei 29.071 Zählern.
"Im Epizentrum der Sorgen stehen neue Kampfhandlungen im Iran-Konflikt und die damit einhergehenden Anstiege der Energiepreise", so Jochen Stanzl von der Consorsbank. Zudem gebe es Hinweise darauf, dass die US-Notenbank bald handeln könnte, um etwas gegen die hohe Inflation zu tun.
US-Notenbankchef Kevin Warsh hatte zuletzt deutlich gemacht, dass die Inflation nicht schnell genug zurückgehe, was am Markt die Erwartung einer baldigen Leitzinserhöhung befeuerte. "Die neue Ausgangslage scheint nun zu sein, dass die Fed die Zinsen im September letztlich doch anheben wird", so Marktanalyst Chris Turner von ING. Angesichts einer relativ robusten Wirtschaft werde die Fed handeln müssen.
Unter den Einzelwerten stiegen die Papiere von Dell vor der Startglocke um 9,2 Prozent. Der Computerkonzern hatte am Vorabend in New York starke Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose angehoben. Dell profitierte dabei vor allem von der starken Nachfrage nach KI-Servern.
Auch Palo Alto Networks hatte nach US-Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt und dabei einen Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt, der die Markterwartungen übertroffen hat. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel jedoch um 1,4 Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs jedoch fast verdoppelt, was nun auf Gewinnmitnahmen hindeutet.
Aktien von GitLab machten einen Kurssprung um 24 Prozent nach oben. Das Software-Unternehmen hatte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben und damit die Erwartungen übertroffen.
Für die Aktie von Credo Technology ging es nach Quartalszahlen um zehn Prozent nach unten.
Broadcom stiegen zuletzt um 0,4 Prozent. Der Chipkonzern legt nach Handelsschluss in den USA Quartalszahlen vor./err/jha/
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