Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Reeder von Merz-Absage zu Hormus-Einsatz enttäuscht

Sat Mar 14 14:42:28 CET 2026

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat sein Befremden über die klare Absage der Bundesregierung an eine deutsche Beteiligung zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus geäußert. Deutschland sollte entsprechende internationale Bemühungen "aktiv begleiten und alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können", teilte der VDR in Hamburg mit.

"Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein", so die Reeder weiter. Zuerst hatte der "Spiegel" berichtet.

1.000 Seeleute auf Schiffen mit deutschem Bezug sitzen fest

Die iranischen Revolutionsgarden hatten die Straße von Hormus nach den Angriffen der USA und Israels für gesperrt erklärt. Mehrfach gab es dort Angriffe auf Handelsschiffe. Laut deutschem Reederverband sitzen in dem Kriegsgebiet weiterhin zahlreiche Schiffe und Seeleute ohne eigenes Verschulden fest.

Betroffen seien "knapp 1.000 Seeleute auf mindestens 30, nach neuesten Informationen der Deutschen Marine sogar mehr als 40 Schiffen mit deutschem Bezug", teilte der VDR mit und forderte. "Diese Menschen und Schiffe dürfen in dieser Situation nicht sich selbst überlassen werden."

Reeder: Deutschland soll bei Schutz der Schifffahrt nicht ausscheren

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Freitag klargestellt, dass es für ihn im Augenblick "keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken", gebe. Deutschland sei nicht Teil dieses Krieges "und wir wollen es auch nicht werden", betonte er. "Und insofern sind alle unsere Bemühungen darauf gerichtet, den Krieg zu beenden."

Die deutschen Reeder verwiesen auf die G7-Staaten, die sich nach Angaben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erst vor wenigen Tagen darauf verständigt hätten, Maßnahmen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Golfregion vorzubereiten und international koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe zu prüfen. "Deutschland ist Teil der G7 und sollte in dieser grundlegenden Frage nicht ausscheren", hieß es.

Entscheidend sei nicht, aus welchen Ländern militärischer Schutz im Einzelnen komme. "Entscheidend ist, dass internationale Bemühungen unterstützt werden, die darauf gerichtet sind, zivile Schiffe, ihre Besatzungen und freie Seewege wirksam zu schützen."/fi/DP/zb

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.