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Mon Mar 16 16:09:57 CET 2026
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS setzt auf eine baldige Beilegung des Glyphosat-Rechtsstreits von Bayer in den USA. Zudem hält Analyst Matthew Weston das Kerngeschäft des Agrarchemie- und Pharmakonzerns für "grundsätzlich positiv". Obendrein verweist er für seine in einer am Montag vorliegenden Studie erfolgten Hochstufung der Aktie von "Neutral" auf "Buy" auch auf die jüngste Kursschwäche.
Das Kursziel hob Weston von 48 auf 52 Euro und sieht damit aktuell noch ein Kurspotenzial von rund 30 Prozent. Vor dem Hintergrund nach wie vor möglicher Rechtsstreit-Szenarios blieb er aber bei seinem Konglomeratsabschlag für die Aktienbewertung von 25 Prozent.
Mit Blick auf eine Lösung der Probleme mit dem Unkrautvernichter Gyphosat sieht der UBS-Experte inzwischen ein Chancen-Übergewicht. Nach seiner letzten Szenario-Analyse habe Bayer eine vorläufige Genehmigung für einen Vergleich erhalten, resümierte er. Dies sei positiv, "da eine Einigung potenzielle Risiken beseitigen und den Rechtsstreit abschließen würde".
Der Fokus liegt seiner Ansicht nach nun erst einmal auf der sogenannten "Opt-out-Frist", in der diese Entscheidung widerrufen werden kann. Sie ende am 4. Juni und liege damit zeitlich nach einer mündlichen Verhandlung vor dem Obersten US-Gericht (Supreme Court) am 27. April, aber voraussichtlich vor einer Entscheidung durch diesen, die Ende Juni erwartet werde. "Diese 90-tägige Opt-out-Frist ist kürzer als ursprünglich erwartet und könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich die Kläger für den Vergleich entscheiden", resümiert Weston.
Was das Kerngeschäft von Bayer betrifft, ist der UBS-Analyst zudem optimistisch. Im Pharmabereich überträfen die wichtigsten Wachstumstreiber Nubeqa und Kerendia nach wie vor die Markterwartungen. Wichtige Produkte wie der Gerinnungshemmer Asundexian und das Menopausen-Medikament Lynkuet, die vor der Markteinführung stehen, können darüber hinaus mittelfristig wesentlich zum Wachstum beitragen.
Für den Bereich Agarchemie erwartet Weston zwar, dass 2026 ein "Übergangsjahr" sein werde. Er ist aber "optimistisch hinsichtlich der Chancen für Wachstum und Margenausweitung auf mittlere Sicht, angetrieben durch innovative Produkteinführungen und die Straffung des Pflanzenschutz-Portfolios."
Mit der Einstufung "Buy" geht die UBS davon aus, dass die Gesamtrendite der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent über der von ihr erwarteten Marktrendite liegen wird./ck/jsl/men
Analysierendes Institut UBS.
Veröffentlichung der Original-Studie: 15.03.2026 / 17:01 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 15.03.2026 / 17:01 / GMT
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