Nachrichten Detail
Thu Apr 02 20:16:46 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung des Dow Jones Industrial ist am Donnerstag ins Stocken gekommen. Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu fortgesetzten Angriffen gegen den Iran hatten zwischenzeitlich die Kurse deutlich belastet.
Der Dow gab zuletzt um 0,4 Prozent auf 46.389 Punkte nach. Für die verkürzte Börsenwoche deutet sich damit ein Plus von fast 3 Prozent an. An Karfreitag findet kein Handel statt, die Börsen öffnen wieder am Montag.
Der marktbreite S&P 500 verlor am Donnerstag 0,2 Prozent auf 6.560 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,4 Prozent auf 23.932 Punkte ein.
Trump stellte in einer Rede am Vorabend zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche.
Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Markets schrieb: "Die Börsen hatten gerade begonnen, eine friedlichere Zukunft einzupreisen - da schickt der US-Präsident neue Drohungen in Richtung Teheran."
Für nur etwas Entspannung sorgte zwischenzeitlich eine Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA, wonach der Iran derzeit an einem Protokoll mit dem Land Oman zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus arbeite. Dabei gehe es unter anderem um eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge, hieß es unter Berufung auf den stellvertretenden iranischen Außenminister.
Die Anleger reagierten nach wie vor sehr stark auf Schlagzeilen und Äußerungen rund um den Iran-Krieg, sagte Mark Hackett, leitender Marktstratege beim Vermögensverwalter Nationwide Investment Management. Dem Experten zufolge ist es unwahrscheinlich, dass der Markt einen anhaltenden Aufwärtstrend verzeichnen wird, solange es keine konkreten Anzeichen für eine Deeskalation gibt.
Deutliche Schwäche zeigten die Aktien von Fluggesellschaften, denn der weiter gestiegene Ölpreis verteuert das Kerosin und erhöht damit die Kosten für die Unternehmen. So fielen Southwest Airlines , United Airlines und American Airlines zwischen zwei und mehr als vier Prozent.
Auch Papiere von Halbleiter-Unternehmen wurden gemieden. So sackten Arm Holdings um 5,5 Prozent ab. Der Sektor leidet unter der Furcht, dass die Energiepreise für längere Zeit hoch bleiben könnten. Zudem reagiere die Branche empfindlich auf die Aussicht auf steigende Zinsen, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets. Denn die US-Notenbank könnte sich gezwungen sehen, wegen des ölpreisbedingten Teuerungsschubs die Leitzinsen erst sehr viel später als erhofft zu senken oder gar zu erhöhen.
Aktien von Tesla litten unter dem schwachen Marktumfeld und enttäuschenden Auslieferungszahlen. Die Papiere des Elektroautobauers fielen unter den schwächsten Werten im Nasdaq 100 um mehr als fünf Prozent./la/he
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
