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Wed Mar 18 21:37:04 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Inflationssorgen haben die New Yorker Börsen am Mittwoch nach zuletzt zwei Erholungstagen wieder eingeholt. Neben den anhaltenden Angriffen im Iran-Krieg und dem davon angetriebenen Ölpreis wurden auch die bekannt gegebenen Erzeugerpreise und Aussagen der US-Notenbank Fed im Rahmen des Zinsentscheids zur Belastung. Anleger reduzierten allgemein ihre Zinssenkungserwartungen.
Der Dow Jones Industrial weitete seine Verluste aus, nachdem die Fed den Zinssatz erwartungsgemäß nicht angetastet hatte. Aus dem Handel ging der Leitindex der Wall Street 1,63 Prozent tiefer bei 46.225,15 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 1,36 Prozent auf 6.624,70 Zähler bergab. Der technologielastige Nasdaq 100 erlitt mit 24.425,09 Punkten ein Minus von 1,4 Prozent.
Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte WTI näherte sich am Mittwoch wieder der 100-Dollar-Marke, weil der Iran nach einem Angriff auf seine Gasanlagen mit Gegenschlägen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Katar drohte. Neben steigenden Gas- und Ölpreisen wurden die Inflationssorgen auch wegen der Erzeugerpreise größer, die überraschend deutlich zulegten. Notenbankchef Jerome Powell konnte die Sorgen dann nicht mildern.
Während die jüngsten Prognosen der US-Notenbank Fed für dieses Jahr noch eine Zinssenkung vorhersagen, warnte Powell davor, dass diese ohne Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation ausbleiben könnte. "Die Eskalation der Lage in Nahost macht es sehr unwahrscheinlich, dass die Fed in 2026 die Leitzinsen senken wird", warnte der Chefökonom Michael Heise von HQ Trust. Vor Kriegsbeginn war noch mit zwei Senkungen im späteren Jahresverlauf gerechnet worden.
Unter den Einzelwerten wurden Gewinner an den US-Börsen im Tagesverlauf seltener. Eine positive Ausnahme im Dow waren die Titel des Ölkonzerns Chevron , die mit einem Anstieg um 0,3 Prozent zumindest leicht vom Preisanstieg bei Rohöl profitieren konnten.
Die UBS erklärte in einer Studie auch Unternehmen aus dem Bereich der Petrochemie zu den kurzfristigen Profiteuren, was die Titel von Dow Chemical mit 2,1 Prozent ins Plus hievte. LyondellBasell schlossen vor diesem Hintergrund gar 5,6 Prozent höher.
Nach zuletzt vier schwachen Wochen konnten die Aktien von Macys fast fünf Prozent Plus behaupten. Zwar blieb der Warenhausbetreiber mit seinen Umsatz- und Ergebniszielen für das laufende Jahr hinter den Analystenerwartungen zurück, er überzeugte aber mit der Prognose für die Umsatzentwicklung im ersten Quartal.
Eine fulminante Rally des auf KI-Drohnensoftware spezialisierten Unternehmens Swarmer ging am zweiten Tag der Börsennotierung weiter. In der Spitze kosteten die Aktien mit 65 Dollar nochmals viel mehr als ersten Handelstag, als sie sich schon auf bis zu 40 Dollar vervielfacht hatten. Der Ausgabepreis hatte bei schlappen 5 Dollar gelegen.
Beim Speicherchip-Zulieferer Micron warteten die Anleger auf die Quartalszahlen, die nach Börsenschluss anstanden. Zuletzt waren in der Speicherbranche viele Vorschusslorbeeren verteilt worden wegen der Fantasie für eine hohe Nachfrage durch Rechenzentren. Dies flachte am Mittwoch mit einem Kurs auf Vortagsniveau etwas ab.
Mit 0,4 Prozent Plus konnten sich Netflix dem schwachen Marktumfeld immerhin entziehen. Grund dazu gab eine Kaufempfehlung der Citigroup. Deren Analyst Jason Bazinet nahm die Aktien wegen der operativen Ergebnis- und Margenaussichten wieder mit "Buy" auf.
Positiv auffällig waren noch die Anteile von Lululemon , die sich um fast vier Prozent von ihrem zuletzt erreichten Tief seit 2020 erholten. Auf einen enttäuschenden Ausblick reagierten die Anleger nicht mehr beunruhigt. Adrienne Yih von Barclays Research schrieb, das vierte Quartal habe hinsichtlich des Umsatzes und der Marge die Erwartungen übertroffen./tih/zb
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