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Fri Mar 13 16:05:28 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial hat sich am Freitag zunächst stabilisiert. Nach seinen jüngsten Verlusten legte der Leitindex im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 46.842 Punkte zu, nachdem enttäuschende Konjunkturdaten die Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der Notenbank in diesem Jahr wiedererweckt hatten. Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2025 schwächer gewachsen als erwartet.
Am Vortag war der Dow wegen der fortdauernden, weitgehenden Sperre der Straße von Hormus und der damit verbundenen Inflationssorgen einmal mehr unter Druck geraten. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Minus von 1,4 Prozent an.
Der marktbreite S&P 500 stieg am Freitag um 0,1 Prozent auf 6.680 Zähler. Für den technologielastigen und schwankungsanfälligen Nasdaq 100 ging es um 0,1 Prozent auf 24.561 Punkte nach oben.
Derweil bleibt die Unsicherheit am Markt wegen des Iran-Kriegs hoch. Denn die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf fest. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei folge.
Ungeachtet dessen sehen sich die USA weiter auf dem Weg zum Erfolg. Die Attacken seien noch mal auf das bisher höchste Niveau gesteigert worden, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am 13. Tag des Krieges. Inzwischen sei auch die militärische Infrastruktur der Islamischen Republik zum Bau ballistischer Raketen weitgehend zerstört. Vor diesem Hintergrund gaben die Ölpreise am Freitag zwar etwas nach, halten sich aber hartnäckig auf hohem Niveau.
Unter den Einzelwerten richteten sich die Blicke vor allem auf Adobe . Das baldige Ausscheiden des Chefs Shantanu Narayen hatte am Markt Sorgen um einen möglichen Strategiewechsel des Software-Anbieters geschürt. Die Aktien sackten um knapp sechs Prozent ab und waren damit das klare Schlusslicht im Nasdaq 100.
Am S&P-500-Ende knickten die Papiere von Ulta Beauty um fast elf Prozent ein. Die auf Kosmetik spezialisierte Filialkette enttäuschte mit der Prognose für das Umsatzwachstum in diesem Jahr.
Für Linde < ging es nach einem positiven Analystenkommentar der Bank JPMorgan um gut ein Prozent nach oben. Der Konzern sei angesichts der gegenwärtig schwierigen Marktbedingungen besser aufgestellt als andere Unternehmen aus der Rohstoffbranche, schrieb Analyst Jeffrey Zekauskas. Die Kunden aus dem US-Chemiesektor dürften operativ zulegen, um von höheren Exportpreisen zu profitieren. Die Inflation der Rohstoffpreise dürfte zu einem gewissen Grad an die Kunden des Herstellers industriell genutzter Gase weitergereicht werden./la/mis
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