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Mon Mar 09 18:59:33 CET 2026
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten und damit steigende Energiepreise haben die europäischen Börsen zum Wochenstart abermals durchgeschüttelt. Zunächst hatte der heftige Anstieg der Ölpreise die Aktienkurse am Montag auf Talfahrt geschickt, doch verringerten sich die Verluste im Handelsverlauf spürbar, nachdem der Ölpreis seine Gewinne deutlich eingegrenzt hatte.
Zuletzt kostete ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent wieder knapp unter 100 US-Dollar, nachdem der Preis zeitweise auf knapp 120 Dollar in die Höhe geschnellt war. Ähnlich ausgeprägt war zeitweise der Anstieg des Preises für in Amsterdam gehandeltes Flüssiggas gewesen. Gleichwohl blieben am Aktienmarkt die Inflations- und Wachstumssorgen präsent.
Mit Blick auf die mögliche Freigabe von Teilen der nationalen Ölreserven wegen des Iran-Kriegs wurde nach französischer Darstellung noch keine Entscheidung getroffen. "Soweit sind wir noch nicht", sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure auf eine entsprechende Frage in Brüssel nach einem Gespräch der Finanzminister der G7-Länder.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,61 Prozent im Minus mit 5.685,20 Punkten, nachdem er im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit Ende November abgesackt war.
Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100 um 0,34 Prozent auf 10.249,52 Punkte nach. Der Schweizer SMI büßte 0,73 Prozent auf 13.000,09 Zähler ein.
Nicola Grass, Portfolio-Manager der Zürcher Kantonalbank, schrieb zum aktuellen Marktgeschehen: "Die Schwierigkeiten bei der Wiederöffnung der Straße von Hormus halten an und Fortschritte bei einem möglichen Machtwechsel in Teheran bleiben aus." Der Iran beweise zudem die Fähigkeit, kritische Infrastrukturen in benachbarten Ländern anzugreifen.
In dieser Gemengelage verzeichnete europaweit nur der Sektor der Öl- und Gasproduzenten Gewinne. Er stieg aber nur um relativ moderate 1,4 Prozent. Denn der starke Preisanstieg der Energieträger droht die weltweite Konjunktur abzuwürgen. Das wiederum dürfte die Nachfrage nach Öl und Gas erheblich drosseln.
Diese Konjunktursorgen bekamen die Rohstoffproduzenten stark zu spüren, der Sektor büßte 1,8 Prozent ein. ArcelorMittal sackten in Paris um fast 4 Prozent ab, nachdem die US-Bank JPMorgan ihr positives Votum für die Papiere des Stahlherstellers aufgegeben hatte und nun skeptisch eingestellt ist. Analyst Dominic O'Kane erinnerte an die Schwäche des Sektors zu Beginn des Ukraine-Kriegs.
In Zürich fielen Roche-Aktien um 2,6 Prozent. Anleger zeigten sich enttäuscht darüber, dass der Brustkrebswirkstoff Giredestrant die gesteckten Ziele in einer zulassungsrelevanten Studie nicht erreicht hatte.
Novo Nordisk zogen in Kopenhagen um 2,7 Prozent an. Der Streit um den Verkauf von Abnehmmedikamenten zwischen den Dänen und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers dürfte durch eine Kooperation der beiden Unternehmen beendet werden. Hims & Hers schnellten in New York zuletzt um gut 38 Prozent in die Höhe./la/mis
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