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Thu Feb 26 14:06:57 CET 2026
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Versicherer Axa will nach einem deutlichen Gewinnplus die Dividende erhöhen und eigene Aktien zurückkaufen. Zudem soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn weiter zulegen. Axa-Chef Thomas Buberl sprach nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen am Donnerstag im Interview bei "Bloomberg TV" von sehr guten Perspektiven für 2026. Der Versicherer will nach dem Verkauf der Fondsgesellschaft Axa Investment Managers an die Großbank BNP Paribas das Kerngeschäft stärken.
Im laufenden Jahr peilt Buberl beim bereinigten Gewinn je Aktie ein Plus am oberen Ende der mittelfristigen Zielspanne von 6 bis 8 Prozent an. 2025 war der bereinigte Gewinn je Aktie um 8 Prozent auf 3,86 Euro gestiegen. Die Prognose liegt ebenso im Rahmen der Expertenerwartungen wie das Ergebnis des vergangenen Jahres.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn zog 2025 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 8,4 Milliarden Euro an. Die Einnahmen kletterten um fünf Prozent auf 116 Milliarden Euro. Alles in allem verdiente Axa mit 9,8 Milliarden Euro sogar rund ein Viertel mehr. Das lag vor allem am Verkauf der Fondsgesellschaft Axa Investment Managers, der im Sommer abgeschlossen worden war. Mit dem Geld kaufte der Versicherer eigene Aktien im Wert von 3,8 Milliarden Euro auf, das Programm lief bis Mitte Januar.
Angesichts der Gewinnentwicklung im vergangenen Jahr wollen die Franzosen nun im Rahmen ihres jährlichen Aktienrückkaufs weitere Papiere für 1,25 Milliarden Euro erwerben. Solche Rückkäufe setzten Unternehmen zusätzlich zur Dividende als ein Mittel der Kapitalrückgabe an Anteilseigner ein. Da das Ergebnis je Papier durch diesen Schritt bei einem Einzug der Aktien rechnerisch steigt, hoffen die Unternehmen auf einen Kursanstieg.
Die direkte Gewinnbeteiligung der Axa-Aktionäre in Form der Dividende soll derweil um acht Prozent auf 2,32 Euro je Aktie steigen, wie der im EuroStoxx 50 notierte Allianz-Konkurrent weiter mitteilte. Experten hatten dies erwartet.
Der Axa-Aktienkurs legte bis zum frühen Nachmittag in Paris um gut zwei Prozent auf 41,13 Euro zu. In den vergangenen Monaten war er an der Schwelle von 41 Euro mehrfach gescheitert; ein nachhaltiger Sprung darüber könnte zu einem Befreiungsschlag werden./mis/zb/stw/jha/
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