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Lindt & Sprüngli verdient dank Preiserhöhungen mehr - Vorsichtige Prognose

Tue Mar 10 08:33:29 CET 2026

KILCHBERG (dpa-AFX) - Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Jahr dank saftigen Preisaufschlägen mehr Gewinn gemacht. Mit seinen Geschäftszahlen hat das Schweizer Unternehmen die Erwartungen der Analysten teilweise übertroffen. Den Aktionären will Lindt die Teilhabe mit einer stark erhöhten Dividende versüßen. Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten schaut der Konzern allerdings vorsichtig aufs laufende Jahr.

Das organische Wachstum soll 2026 nur noch 4 bis 6 Prozent betragen bei einer Margenverbesserung von 20 bis 40 Basispunkten, wie Lindt am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr betrug das Wachstum aus eigener Kraft noch 12,4 Prozent. Für die darauffolgenden Jahre bestätigte das Unternehmen hingegen seine bisherigen mittelfristigen Ziele: Der Umsatz soll aus eigener Kraft jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen. Gleichzeitig soll die Marge um 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte pro Jahr steigen.

Im Geschäftsjahr 2025 verbuchte der Produzent von Lindorkugeln, Dubai-Schokolade und Pralinés einen Betriebsgewinn (Ebit) von 971,0 Millionen Franken (rund 1,1 Mrd Euro). Das entspricht einer Steigerung um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf die Schätzungen von Experten. Die operative Gewinnmarge stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 16,4 Prozent.

Lindt begründete den Anstieg des operativen Ergebnisses mit Preiserhöhungen sowie mit Effizienzsteigerungen und strikter Kostenkontrolle. Belastet worden sei das operative Ergebnis zwar durch deutlich höhere Kakaokosten, diese habe die Gruppe aber weitgehend kompensieren können, schrieb das Unternehmen.

Unter dem Strich blieb auch ein höherer Reingewinn. Dieser betrug 726,7 Millionen Franken - 8,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Lindt hat damit die stark gestiegenen Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen im Umfang von rund 19 Prozent mehr als kompensiert.

Wie bereits seit Januar bekannt, ist Lindt 2025 stark gewachsen. Der Jahresumsatz legte aufgrund der Preiserhöhungen um 8,2 Prozent auf 5,92 Milliarden Franken zu. Es ist erst das dritte Mal in der 180-jährigen Unternehmensgeschichte, dass die 5-Milliarden-Marke übertroffen wurde. Die Preisaufschläge schreckten gewisse Kunden aber ab. Das Verkaufsvolumen war rückläufig.

Von der Geschäftsentwicklung sollen die Aktionäre nun in Form einer kräftig erhöhten Dividende profitieren. Die Inhaber von Lindt-Namenaktien - ein Papier davon gehört mit einem Kurswert von über 122.000 Franken zu den teuersten Aktien der Welt - erhalten eine um 300 Franken höhere Dividende von 1800 Franken pro Aktie. Beim Partizipationsschein geht die Dividende um 30 auf 180 Franken hoch.

Lindt gab zudem bekannt, Emmi-Chefin Ricarda Demarmels in den Verwaltungsrat holen zu wollen. Sie soll die Führung stärken und verfüge über langjährige Erfahrung in der Konsumgüterindustrie, hieß es.

Zudem plant das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 1 Milliarde Franken. Das Programm soll am 1. Juni 2026 starten und bis spätestens 31. Mai 2029 laufen und das laufende Rückkaufprogramm über bis zu 500 Millionen Franken ersetzen./to/ra/AWP/niw/nas

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