Nachrichten Detail
Wed Sep 23 06:32:47 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschland liegt im internationalen Vergleich beim digitalen Bezahlen zurück, holt aber laut einer Studie auf. 2025 wurden hierzulande im Schnitt rund 300 elektronische Zahlungen pro Kopf getätigt, zeigt eine Analyse der Boston Consulting Group (BCG), die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Das sei deutlich weniger als im EU-Durchschnitt (rund 400) und den nordeuropäischen Ländern Norwegen, Dänemark, Schweden und Finnland mit etwa 700. Allerdings wachse die Zahl der Pro-Kopf-Transaktionen in Deutschland mit rund 10 Prozent stärker als im EU-Schnitt (8 Prozent). Die BCG analysiert dabei alle elektronischen Zahlungen von Verbrauchern inklusive Kartenzahlungen. Ausgenommen sind Bargeld, Schecks und papierbasierte Überweisungen.
"Die Deutschen holen beim digitalen Bezahlen zwar auf, bleiben dem Bargeld aber weiterhin treu", sagt Markus Ampenberger, BCG-Experte für Zahlungsverkehr und Co-Autor der Studie. Der Abstand zu den nordischen Ländern bleibe groß.
Auch Kartenzahlungen nehmen zu
Auch bei Kartenzahlungen allein betrachtet hole Deutschland auf. 2025 gab es laut BCG hierzulande im Schnitt 196 Kartentransaktionen pro Kopf. Auch das ist im Ländervergleich wenig: Im gesamten deutschsprachigen Raum mit Österreich und der Schweiz waren es 216 Kartenzahlungen, in der EU 327 und den nordischen Ländern 539. In den USA gab es sogar 647 Kartentransaktionen pro Kopf.
Die Zahl der Kartenzahlungen pro Kopf in Deutschland stieg aber zum Vorjahr um 11,3 Prozent - stärker als in der EU (7,9 Prozent), den nordischen Ländern und den USA.
Grundlage der Studie, die zum 24. Mal veröffentlicht wurde, sind elektronische Zahlungen von Verbrauchern ab 15 Jahren. Dabei stützt sich BCG maßgeblich auf Daten der Europäischen Zentralbank.
Bargeld in Deutschland beliebt
Bargeld ist in Deutschland traditionell beliebt, doch die Nutzung wandelt sich: 2025 bezahlten die Menschen ihre Einkäufe laut Bundesbank öfter digital als mit Bargeld. Demnach waren 55 Prozent der Transaktionen bargeldlos. Mit Scheinen und Münzen zahlen vor allem Ältere und Menschen mit wenig Einkommen oder digitaler Erfahrung.
Nach dem Willen von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sollen Geschäfte und Restaurants künftig zusätzlich zu Bargeld auch digitale Zahlungen mit Karte oder Handy akzeptieren müssen. Ziel des Finanzministeriums ist, dass ein Gesetzesentwurf noch dieses Jahr im Kabinett beschlossen und 2027 umgesetzt wird./als/DP/zb
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
