Nachrichten Detail
Wed Apr 08 10:18:40 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch nach der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA deutlich zugelegt. Er kletterte auch über die Marke von 1,17 US-Dollar. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1709 Dollar und damit rund einen Cent mehr als vor der Waffenruhe im Iran-Krieg.
Der Euro war zu Beginn des Iran-Kriegs stark unter Druck geraten. Nach den Angriffen Israels und der Vereinigten Staaten auf den Iran und dessen Gegenschlägen sackte der Euro von rund 1,18 auf fast 1,14 Dollar Mitte März ab, bevor er sich schrittweise erholte. Der Dollar hatte zu Beginn des Iran-Kriegs vor allem von der gestiegenen Unsicherheit an den Finanzmärkten profitiert.
Zum einen gilt der Dollar als sogenannter sicherer Hafen, da Investoren sich von risikoreichen Anlagen trennen und Dollar kaufen. Zudem sind die USA im Gegensatz zu den Ländern der Eurozone ein wichtiges Rohölförderland und auch Nettoexporteur. Auch wird Rohöl überwiegend in Dollar bezahlt. Die Ölpreise haben seit Beginn des Iran-Kriegs kräftig zugelegt, sodass der Dollar auch deswegen stärker nachgefragt war.
In der Nacht einigten sich der Iran und die USA unmittelbar vor dem Ende eines erneuten Ultimatums von US-Präsident Donald Trump auf eine Feuerpause. Irans Außenminister kündigte zugleich eine Öffnung der Straße von Hormus an. Trump hatte die Öffnung der Straße zur Bedingung für eine Feuerpause gemacht. Er hatte damit gedroht, andernfalls den iranischen Energiesektor sowie Infrastruktur wie Brücken anzugreifen. Der US-Präsident hatte der Führung in Teheran eine Frist bis 2.00 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch gesetzt.
"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Hohe Energiepreise dürften zwar die Realwirtschaft im ersten Halbjahr belasten. "Danach könnte die Weltkonjunktur auf ihren ursprünglichen Pfad zurückkehren", schreibt Gitzel.
Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister warnte aber: "Marktteilnehmer sollten aber auch nicht zu optimistisch sein." So seien viele Details der Vereinbarung noch ungeklärt. "Eskaliert die Situation wieder, dann dürften auch die heutigen Marktreaktionen wieder drehen."/jsl/jha/
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
