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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow nach starker Woche im Minus

Fri Apr 10 22:34:24 CEST 2026

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben nach einer starken Woche uneinheitlich geschlossen. Die Waffenruhe im Iran bleibt fragil. Vor den am Wochenende geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan drohte US-Präsident Donald Trump Teheran mit weiteren Angriffen, sollten die geplanten Friedensgespräche scheitern.

Aktuelle US-Konjunktur- und Inflationsdaten hatten nur wenig Einfluss auf die Notierungen. Von den Ölpreisen, die seit dem Iran-Krieg der wichtigste Taktgeber für die globalen Börsen sind, kamen keine neuen Impulse. Sie notierten etwa auf Vortagesniveau, womit sich an den Inflations- und Konjunkturerwartungen nichts änderte.

Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von 0,56 Prozent bei 47.916,57 Punkten. Daraus resultierte für den US-Leitindex ein Wochengewinn von rund drei Prozent. Der marktbreite S&P 500 sank am Freitag um 0,11 Prozent auf 6.816,89 Zähler. Der Nasdaq 100 stieg letztlich um 0,14 Prozent auf 25.116,34 Punkte. Damit beträgt das Wochenplus rund viereinhalb Prozent.

Die Stimmung der Verbraucher in den USA - gemessen am Konsumklimaindex der Universität Michigan - trübte sich im April stärker als erwartet ein und fiel auf ein Rekordtief. Unterdessen trieb der Iran-Krieg die US-Inflationsrate im März deutlich nach oben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent, verglichen mit 2,4 Prozent im Februar. Volkswirte hatten im Schnitt allerdings mit einem noch etwas stärkeren Anstieg auf 3,4 Prozent gerechnet. Experten gehen nun überwiegend davon aus, dass die US-Notenbank vorerst nicht an der Zinsschraube dreht und zunächst die weitere Entwicklung abwarten wird.

Branchenseitig im Fokus standen erneut Softwarewerte, die tags zuvor wieder einen schwarzen Tag verzeichneten. Der Sektor leidet bereits seit einiger Zeit stark unter KI-Verdrängungssorgen. Mit dem Nahostkrieg wurde die Situation für die Anleger nicht besser. Citigroup strich nun ihre Empfehlungen für einige Werte, was unter anderem die Aktien von Docusign und Autodesk um 5,9 beziehungsweise 3,0 Prozent nach unten zog.

Eine skeptische Analystenstudie sorgte bei den Papieren von Nike für einen Verlust von 3,1 Prozent. Die Experten von Piper Sandler stuften sie ab, vor allem aus Sorge um das gesättigte Athleisure-Geschäft mit modischer Sportbekleidung.

Die Aktien von CoreWeave stiegen um knapp 11 Prozent. Zuvor hatte der Anbieter von Cloud-Kapazität im Bereich Künstlicher Intelligenz mitgeteilt, dass der KI-Spezialist Anthropic Rechenzentrumskapazitäten anmieten wird. Bereits tags zuvor hatte CoreWeave eine deutlich langfristige Vereinbarung mit dem Betreiber sozialer Netzwerke Meta im Volumen von rund 21 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben.

Für die Titel von Organon ging es um knapp 28 Prozent aufwärts, nachdem die "Economic Times" berichtet hatte, dass die indische Sun Pharmaceutical ein Kaufgebot in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar für das hoch verschuldete Unternehmen im Bereich Frauengesundheit abgeben wolle. Sun Pharmaceutical bezeichnete den Bericht als spekulativ./edh/he

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