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Mon Jan 05 08:51:32 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat seine jüngsten Kursverluste am Montag ausgeweitet. Am Morgen musste für einen Euro 1,1685 US-Dollar gezahlt werden. Das ist fast ein Cent weniger als zum Hoch am Freitag, bevor die Gemeinschaftswährung im Gegenzug zu einer Dollar-Stärke unter Druck geraten war.
2025 hatte der Euro zum US-Dollar auch wegen der erratischen Handelspolitik der US-Regierung sowie der Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed deutlich zugelegt, wenngleich sich in der zweiten Jahreshälfte unter dem Strich dann nur noch wenig tat.
"Auf Basis der Erwartungen unserer Volkswirte, dass die Fed bis Ende März einen Zinsschritt liefern wird, der aber bereits eingepreist ist, dürfte der US-Dollar erst einmal nicht stark leiden", erklärte Devisen-Expertin Antje Praefcke von der Commerzbank in ihrem Morgenkommentar. Voraussetzung sei aber, dass es seitens der Konjunkturdaten keine Ausreißer gibt.
"Gleichzeitig dürfte jedoch die Perspektive auf ein anziehendes Wachstum in Deutschland dank des Fiskalpakets - und damit auch kein Grund für Zinssenkungen seitens der EZB - dem Euro unter die Arme greifen. Das bedeutet eine leichte Aufwärtstendenz im Euro in den ersten Monaten."
In der ersten vollen Woche des neuen Jahres richten sich Blicke direkt auf eine Reihe von Wirtschaftsdaten. Dicht gepackt ist das Programm unter anderem am Dienstag. Dann werden die Inflationsdaten für Deutschland für Aufmerksamkeit sorgen. Am Freitag richtet sich der Fokus auf die monatlichen Arbeitsmarktzahlen aus den USA, die für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig sind./mis/zb
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