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Tue Mar 31 12:39:16 CEST 2026
BREMEN (dpa-AFX) - Der Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks Energiekontor ringt weiter mit Unsicherheiten in der Projektumsetzung. Der wirtschaftliche Druck auf einzelne Projekte nehme zu, teilte das Unternehmen am Dienstag in Bremen mit. Schon 2025 bekam Energiekontor etwa die begrenzte Verfügbarkeiten von Anlagen und Infrastruktur zu spüren, sowie Verzögerungen bei Netzanschlussbestätigungen und Ausschreibungsprozessen. Diese beeinflussten die zeitliche Planbarkeit von Projektverkäufen und verzögerten sie. Trotz dieser Widrigkeiten stieg der Gewinn und Aktionäre sollen mehr Dividende erhalten. Die Aktie legte zu.
Das im Nebenwerte-Index SDax notierte Papier stieg um die Mittagszeit mit plus 7,0 Prozent auf 37,70 Euro auf den höchsten Stand seit zwei Wochen. Analyst Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler hob die Profitabilität positiv hervor sowie die "sehr niedrige Bewertung" der Aktie. Obendrein dürfte die geplante Dividendenanhebung und der relativ gute Ausblick auf das laufende Jahr laut Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets gut ankommen.
Energiekontor erwartet auch 2026 Unsicherheiten bei regulatorischen und marktseitigen Rahmenbedingungen. Dazu zählen etwa die künftige Ausgestaltung des Fördersystems im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 2027 sowie die Ausgestaltung des angekündigten Netzpakets. Außerdem treffe eine steigende Anzahl genehmigter Projekte auf weiterhin hohe Kosten für Anlagen, Infrastruktur und Finanzierung sowie sinkende Zuschlagswerte in den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur, hieß es. Das Management geht davon aus, dass sich die Planungssicherheit im Jahresverlauf sukzessive erhöht.
2026 soll das Ergebnis vor Steuern (Ebt) bei 40 bis 60 Millionen Euro liegen. Dabei setzt Konzernchef Peter Szabo vor allem auf Verkäufe in Großbritannien, sowie weit fortgeschrittene Windparks in Deutschland und den Eigenparkbestand. Bis 2028 strebt er unverändert rund 120 Millionen Euro an.
Im vergangenen Jahr steigerten die Bremer das Vorsteuerergebnis um knapp 12 Prozent auf 40,5 Millionen Euro. Damit wurde das obere Ende der gesteckten Spanne erreicht. Unterm Strich stieg der Gewinn um über 80 Prozent auf 41 Millionen Euro. Aktionäre sollen mit einem Euro je Aktie doppelt so viel Dividende erhalten, wie ein Jahr zuvor./lew/err/jha/
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