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Fri Oct 25 15:20:03 CEST 2024
ROUNDUP 2: Mercedes-Benz will in China gegen Absturz kämpfen - Aktie verliert
STUTTGART - Der Autobauer Mercedes-Benz hat im dritten Quartal wegen der Schwäche auf dem wichtigen chinesischen Markt einen Gewinneinbruch erlitten. Die Ergebnisse rutschten um rund die Hälfte ab, vor allem das Geschäft mit den Pkw lief wegen des harten Wettbewerbs in der Volksrepublik und wegen der allgemein schwachen Wirtschaftslage enttäuschend. "Die Finanzergebnisse des dritten Quartals entsprechen nicht den Ansprüchen, die wir bei Mercedes-Benz an uns selbst haben", sagte Finanzchef Harald Wilhelm am Freitag. Zwar gingen die Probleme nicht über Nacht weg, räumte er in einer Telefonkonferenz ein. Dennoch zeigte er sich kampfbereit im Wettbewerb um die chinesischen Kunden.
ROUNDUP: Hellofresh rechnet mit etwas geringerem Gewinnrückgang - Aktie steigt
BERLIN - Weniger, dafür aber profitablere Neukunden: Der Kochboxenversender Hellofresh rückt in seinem Übergangsjahr von seiner aggressiven Wachstumsstrategie ab und will sich künftig mehr auf Profitabilität konzentrieren. Nach einem unerwartet guten dritten Quartal nahm sich Konzernchef Dominik Richter die Jahresziele vor. 2024 dürfte nun der Gewinnrückgang im schlimmsten Fall etwas kleiner ausfallen als bislang kommuniziert. Allerdings erwartet der Manager nur noch ein minimales Umsatzwachstum. Anleger zeigten sich dennoch beeindruckt: Die Hellofresh-Aktie legte kurz nach Bekanntwerden der neuen Prognose um mehr als 10 Prozent zu.
ROUNDUP: Nachfrage nach Impfstoffen verhilft Sanofi zu Umsatz- und Gewinnsprung
PARIS - Ein deutliches Plus bei Impfstoffen hat dem französischen Pharmakonzern Sanofi ein überraschend gutes drittes Quartal beschert. So waren unter anderem Impfungen gegen Grippe sowie gegen das Atemwegsvirus RSV gefragt und wurden früher verkauft als erwartet, was bereits in den drei Monaten bis Ende September Geld in die Kassen spülte. Auch die Geschäfte mit dem Haut- und Asthma-Mittel Dupixent brummten, wie der Konzern am Freitag in Paris mitteilte. An der Börse kamen die Zahlen gut an.
Rückgang bei Auslieferungen: Safran rechnet mit geringerem Umsatzwachstum
PARIS - Der französische Triebwerksbauer Safran rechnet wegen eines befürchteten Rückgangs bei seinen Auslieferungen 2024 mit einem etwas kleineren Umsatzplus als gedacht. Dennoch will das Unternehmen im operativen Geschäft mehr verdienen. Im laufenden Jahr dürfte der Erlös nur noch auf rund 27,1 Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Das neue Ziel liegt damit sowohl rund 300 Millionen Euro unter der bisherigen Latte als auch unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Im Vorjahr erlöste Safran 23,2 Milliarden Euro.
ROUNDUP: Französischer Konzern Vinci legt vor allem im europäischen Ausland zu
RUEIL-MALMAISON - Der französische Mischkonzern Vinci hat in den ersten neun Monaten vor allem dank guter Geschäfte im europäischen Ausland weiter zugelegt. Der Umsatz stieg bis Ende September um etwas mehr als drei Prozent auf 52,3 Milliarden Euro, wie der im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 gelistete Konzern am Donnerstagabend in Rueil-Malmaison mitteilte. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Anstieg gerechnet. In Frankreich zog der Erlös um knapp drei Prozent auf 22,5 Milliarden Euro an, während der Umsatz in Europa ohne Frankreich um fast zehn Prozent auf 19 Milliarden Euro kletterte. Die Aktie geriet am Freitag unter Druck.
Colgate-Palmolive wird etwas zuversichtlicher
NEW YORK - Der US-Konsumgüterkonzern Colgate-Palmolive hat im dritten Quartal von guten Geschäften mit Körperpflege- und Haushaltswaren sowie mit Heimtiernahrung profitiert. Die Erlöse stiegen in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf gut 5 Milliarden US-Dollar (4,66 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Organisch - sprich portfolio- und negative Wechselkurseffekte ausgeklammert - war das Plus mit 6,8 Prozent höher.
Niedrigere Ölpreise: Eni senkt Gewinnausblick
SAN DONATO MILANESE - Nach zwei Erhöhungen im Jahresverlauf hat der italienische Öl- und Gaskonzern Eni den Gewinnausblick für 2024 wegen der niedrigeren Ölpreise gesenkt. Für den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet Unternehmenschef Claudio Descalzi laut einer Mitteilung vom Freitag nun wieder mit einem Rückgang um gut ein Fünftel auf 14 Milliarden Euro. Erst im Sommer hatte er das Ziel auf rund 15 Milliarden Euro angehoben. Gleichwohl will das Unternehmen weiterhin mehr Geld in Aktienrückkäufe stecken, konkret ist für 2024 nun ein Volumen von 2 Milliarden Euro geplant - ein Viertel mehr als bisher.
K+S Konkurrent Yara profitiert auch von stabileren Kalipreisen
OSLO - Höhere Margen in der Verarbeitung von Phosphatgestein zu Spezialdünger sowie stabilere Kalidüngerpreise haben Yara im dritten Quartal Rückenwind beschert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in den drei Monaten bis Ende September um fast die Hälfte auf 585 Millionen US-Dollar (542 Mio Euro), wie der norwegische Konkurrent des deutschen Kaliproduzenten K+S am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen moderateren Anstieg erwartet. Der Umsatz blieb allerdings mit einem Rückgang um knapp 6 Prozent auf 3,65 Milliarden Dollar hinter der Durchschnittsschätzung zurück.
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