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Thu May 14 22:28:43 CEST 2026
BEIRUT/TEL AVIV (dpa-AFX) - Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge trotz der noch geltenden Waffenruhe im Krieg mit der Hisbollah weiter gegen die vom Iran unterstützte Miliz im Südlibanon vor. In den vergangenen 24 Stunden habe das Militär mehr als 20 Mitglieder der Schiitenorganisation im Süden des Nachbarlandes getötet, hieß es in einer Mitteilung am Abend. Zudem habe die Armee Dutzende Ziele der Miliz angegriffen, darunter Waffenlager und Kommandozentralen.
Die Hisbollah feuerte am Abend israelischen Militärangaben zufolge derweil wieder Geschosse auf Nordisrael ab, von denen einige abgefangen worden und andere auf offenes Gelände gestürzt seien. In mehreren Gegenden wurde Raketenalarm ausgelöst. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Die Hisbollah feuerte laut Israels Armee zudem im Laufe des Tages unter anderem Raketen in Richtung israelischer Soldaten. Es habe dabei keine Verletzten gegeben.
Wieder Gespräche zwischen Israel und Libanon in den USA
In der US-Hauptstadt Washington findet israelischen Medien zufolge derweil die dritte Gesprächsrunde zwischen Vertretern aus Israel und dem Libanon statt. Zum Inhalt der aktuellen Verhandlungen gab es zunächst keine Angaben. Die Gespräche finden den Angaben zufolge erneut auf Botschafterebene statt und sollen auch am Freitag fortgesetzt werden. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Früheren US-Angaben zufolge wollen beide Delegationen ein "umfassendes Friedens- und Sicherheitsabkommen" erreichen.
Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es derweil am Abend, dass Israel mehrere Orte im Südlibanon beschossen habe. Die Angriffe hätten sich den Angaben zufolge verschärft seit in Israel drei Zivilisten durch eine mit Sprengstoff beladene Drohne der Hisbollah verletzt wurden.
Drohnenschutz - Israel liefert Netze an seine Soldaten im Südlibanon
Ein Vertreter der israelischen Armee sagte unterdes, das Militär habe Soldaten im Südlibanon zur Abwehr solcher Sprengstoffdrohnen, die die Hisbollah zuletzt verstärkt gegen sie einsetzte, mit rund 158.000 Quadratmeter spezieller Netze ausgestattet. Weitere sollen demnach noch eintreffen. Von der israelischen Armee veröffentlichte Fotos zeigen, wie die Netze etwa an einem Militärfahrzeug angebracht wurden.
Trotz der Feuerpause kommt es derzeit täglich zu gegenseitigen Angriffen, Israel und die Hisbollah werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Vereinbarung vor. Die aktuelle Waffenruhe könnte zudem in Kürze auslaufen, sollte sie nicht erneut verlängert werden. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump die Feuerpause am 23. April nach einem Treffen der Botschafter der verfeindeten Länder Israel und Libanon im Weißen Haus verlängert./cir/DP/he
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