Nachrichten Detail
Tue Jan 06 18:09:06 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Dienstag seinen Höhenflug zunächst fortgesetzt. Er stieg bis knapp unter die Marke von 25.000 Zählern, wobei ihm die im Dezember überraschend deutlich gesunkene Inflation jedoch keinen zusätzlichen Schub verlieh.
Zeitweise fehlten nur noch rund 30 Punkte, bevor dem Leitindex am Nachmittag im Zuge eines abebbenden Schwungs an den US-Börsen die Luft wieder ausging. So schloss er letztlich mit einem nur kleinen Plus von 0,09 Prozent auf 24.892,20 Punkte.
Doch auch wenn der Dax die Hürde von 25.000 Punkte noch nicht überwinden konnte, rechnen Marktexperten damit, dass er sie in dieser Woche erneut in Angriff nehmen wird. "Solche runden Marken sind aus psychologischer Sicht allerdings auch oft eine willkommene Gelegenheit für Gewinnmitnahmen und eine zunächst einsetzende Konsolidierung", kommentierte Christine Romar, zuständig für das Europageschäft bei CMC Markets. Aber auch eine solche wäre ihr zufolge gesund und "eher eine Bestätigung des Ausbruchs aus der monatelangen Seitwärtsspanne des vergangenen zweiten Börsenhalbjahres".
Der MDax der mittelgroßen Werte legte am Dienstag um 0,69 Prozent auf 31.670,42 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der seinen Rekordlauf wie der Dax fortsetzte, gewann 0,14 Prozent. Außerhalb des Euroraums erreichten auch der Schweizer SMI und der britische FTSE 100 neue Bestmarken und beendeten den Tag im Plus.
In den USA wurden zum europäischen Börsenschluss moderate Gewinne verbucht, auch wenn es dem Dow Jones Industrial dabei gelang, an seine Rekordrally anzuknüpfen. Bereits tags zuvor hatte der wohl bekannteste Wall-Street-Index seinen Höchststand vom Dezember überstiegen. Nun ging es noch ein paar Punkte weiter nach oben.
Der Angriff der USA auf Venezuela verunsichert die Weltbörsen derzeit nicht. Vielmehr setzen Anleger auf Ölwerte, die von einem möglichen Wiederaufbau der venezolanischen Ölindustrie profitieren könnten. Auf der anderen Seite wird aber auch auf sinkende Ölpreise gehofft, da dies gut für die Weltwirtschaft wäre, den Inflationsdruck mindern dürfte und weitere Zinssenkungen bedeuten könnte.
Aktien aus der Halbleiterindustrie standen in der Gunst der Anleger nach wie vor weit oben. Ein angehobener Quartalsausblick des US-Konzerns Microchip Technology galt als weiterer Treiber für die Branche. Infineon etwa verteuerten sich um 4,8 Prozent. Außerdem gewannen Aixtron 4,8 Prozent und auch Elmos und Suss legten zu.
Daimler Truck , Traton oder auch SAF-Holland waren angesichts positiver Branchensignale aus den USA ebenfalls gefragt und legten kräftig zu.
Adidas dagegen büßten angesichts eines negativen Kommentars der Bank of America 3,6 Prozent ein. In der Sportartikelbranche seien keine Anzeichen einer Wende zum Besseren erkennbar, hieß es. Adidas wurde um gleich zwei Stufen von "Buy" auf "Underperform" gesenkt.
Eine positivere Sicht von Bernstein auf TKMS verhalf unterdessen der Aktie des Marineschiffbauers mit plus 5,8 Prozent an die MDax-Spitze./ck/jha/
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
