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Thu Apr 09 14:45:53 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der Erholungsrally zur Wochenmitte dürften die US-Börsen am Donnerstag zum Handelsstart schwächeln. Auf die Erleichterung über eine zweiwöchige Waffenruhe in Nahost folgte Vorsicht, zumal die Ölpreise wieder steigen. Daten zum US-Konsum dürften unterdessen wenig Beachtung finden, da sie sich auf den Monat Februar beziehen und damit auf die Zeit vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran.
Den Dow Jones Industrial signalisierte der Broker IG rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt 0,4 Prozent tiefer bei 47.725 Zählern. Der technologielastige Nasdaq 100 dürfte 0,2 Prozent tiefer starten mit 24.850 Punkten.
Tags zuvor hatten Gewinne von jeweils knapp 3 Prozent dem bekanntesten Wall-Street-Index und dem Nasdaq-Auswahlindex geholfen, sich noch deutlich stärker von ihren Ende März erreichten Tiefs abzusetzen. Im vergangenen Monat hatten beide wegen des Iran-Kriegs und dem damit verbundenen Ölpreis-Schock um die 5 Prozent eingebüßt.
Laut Marktexperten belastet, dass die Straße von Hormus derzeit faktisch weiter geschlossen ist. Nur wenige vereinzelte Schiffe haben seit der Ankündigung der Waffenruhe die für den Öl- und Flüssiggastransport global wichtige Meeresenge passiert. Zudem wird von mehreren Seiten übereinstimmend berichtet, dass der Iran in der Straße von Hormus eine Art Mautstellen-System eingeführt hat.
Obendrein gab es massive Angriffe Israels im Libanon, weshalb der Iran nun droht, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. US-Präsident Donald Trump droht seinerseits ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.
Unternehmensseitig ist die Nachrichtenlage dünn. Die Berichtssaison für das erste Quartal startet erst in der kommenden Woche mit der US-Bankenbranche. Im Allgemeinen wird laut der Postbank dann wohl weniger auf die reinen Zahlen geschaut, sondern eher auf den Umgang von Unternehmen mit den deutlich gestiegenen Ölpreisen.
"Entsprechend rücken Preissetzungsmacht, Nachfrageentwicklung und Kostenkontrolle in den Fokus, insbesondere in energieintensiven und zyklischen Branchen", erklärt Chef-Anlagestratege Ulrich Stephan. Gleichzeitig dürfte dem Postbank-Experten zufolge "aufmerksam verfolgt werden, inwieweit Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz den Wachstumsausblick einzelner Unternehmen beeinflussen".
An diesem Tag dürften mit Blick auf Zahlen und Ziele Constellation Brands einen Blick wert sein und damit auch die gesamte Brauerei-Branche. Der Hersteller der Biermarken Corona oder Modelo Especial hatte am Vorabend nach Börsenschluss Zahlen zum Schlussquartal 2025 vorgelegt und einen Ausblick auf das laufende Jahr gegeben. Dieser jedoch blieb bei der Ergebnisprognose je Aktie hinter den Markterwartungen zurück. Die Aktie gab vorbörslich um 0,5 Prozent nach.
Bewegen könnten zudem Umstufungen. So hat Barclays die Aktie von Marvell Technology von "Equal-weight" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 105 auf 150 US-Dollar hochgesetzt. Das Papier des Halbleiterherstellers gewann vor dem Börsenstart 3,8 Prozent. Die Aktie des Cloud-basierten Sicherheitsanbieters Zscaler , von BTIG auf "Neutral" abgestuft, büßte zugleich 3,4 Prozent ein./ck/men
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