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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow und Nasdaq 100 auf neuem Januar-2022-Hoch

11.12.2023 22:27:20

NEW YORK (dpa-AFX) - Der gute Lauf am US-Aktienmarkt hat sich am Montag fortgesetzt. Ungeachtet der Notenbank-Entscheidungen dies- und jenseits des Atlantiks, die im Wochenverlauf anstehen, übersprang der Dow Jones Industrial die Marke von 36 400 Punkten. Damit erreichte er ein neues Hoch seit Anfang vergangenen Jahres, ebenso wie der Nasdaq 100.

Letztlich ging der bekannteste Wall-Street-Index Dow mit einem Plus von 0,43 Prozent auf 36 404,93 Zähler aus dem Tag. Die beeindruckende Rally seit Ende Oktober setzt sich somit - wenn auch leicht gebremst - fort. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,39 Prozent auf 4622,44 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,85 Prozent auf 16 221,74 Zähler.

Antrieb gab der jüngsten Aufwärtsbewegung die Erwartung, dass die Notenbanken im Ringen mit der hohen Inflation ausreichend Fortschritte gemacht haben und die Leitzinsen daher schon früh im kommenden Jahr senken könnten.

Am Mittwochabend wird die US-Notenbank Fed in Washington und am Donnerstag die Notenbanken in Frankfurt und London ihre Zinsentscheidungen bekannt geben. Vor Weihnachten werden zwar keine Zinsschritte erwartet, doch spannend wird es trotzdem. Anleger erhoffen sich Signale, ab wann und wie deutlich im neuen Jahr die Fed und auch die EZB die Zinsen senken werden. Entsprechend wichtig sind daher auch die am morgigen Dienstag anstehenden US-Verbraucherpreise im Monat November.

Unter den Einzelwerten richteten sich die Blicke unter anderem auf die Aktien von Macy's , die um 19,4 Prozent auf 20,77 US-Dollar hochsprangen. Wie das "Wall Street Journal" ("WSJ") und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichten, wollen die Investoren Arkhouse Management und Brigade Capital Management 21 Dollar je Anteilsschein des weltbekannten Kaufhauses bieten. In Summe macht das rund 5,8 Milliarden Dollar (5,4 Mrd Euro).

Der US-Krankenversicherer und Gesundheitskonzern Cigna weitet sein Aktienrückkaufprogramm kräftig aus. Zuvor hatte das "WSJ" berichtet, Cigna und Konkurrent Humana hätten ihre Fusionsgespräche abgebrochen. Berichte über die Pläne für einen Zusammenschluss hatten zuletzt vor allem Cigna deutlich belastet. An diesem Montag nun setzte mit 16,7 Prozent Kursgewinn eine Erholung ein. Humana gaben zugleich um 1,0 Prozent nach.

Für Eli Lilly ging es nach aktuellen Daten zum Abnehmmittel Zepbound (Tirzepatide) um 2,3 Prozent abwärts. Allerdings ist die Aktie des inzwischen wertvollsten Pharmaunternehmens innerhalb des S&P 500 seit Jahresbeginn sehr stark gelaufen. Erst Mitte Oktober erreichte sie bei knapp unter 630 US-Dollar ein Rekordhoch. Im bisherigen Jahr beträgt das Kursplus aktuell rund 60 Prozent. Die Daten zu Zepbound zeigten, dass übergewichtige, aber nicht an Diabetes Typ 2 erkrankte Patienten, die das Mittel absetzten, nach einer gewissen Zeit wieder zunahmen.

Die Aktien von Wettbewerberin Abbvie legten um 1,3 Prozent zu. Analyst Chris Shibutani von Goldman Sachs empfiehlt die Papiere jetzt zum Kauf und verwies unter anderem auf unterschätzte Wachstumsaussichten. Nike profitierten von einer frisch ausgesprochenen Kaufempfehlung der Citigroup, die sich zuversichtlich über eine Erholung der Gewinnmargen des US-Sportartikelherstellers äußerte. Die Papiere legten im Dow um 2,3 Prozent zu.

Gefragt waren auch Doordash und MongoDB , die neben vier weiteren Werten am kommenden Montag Mitglieder des Nasdaq 100 sein werden. Die Aktien des Essenslieferservice Doordash gewannen 1,4 Prozent und die des Datenbank-Managementsystems MongoDB stiegen um 3,6 Prozent.

Der Euro wurde zuletzt mit 1,0764 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor in Frankfurt auf 1,0757 (Freitag: 1,0777) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9296 (0,9279) Euro. Am US-Rentenmarkt stieg der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) zuletzt um 0,09 Prozent auf 110,36 Punkte. Die Rendite fiel im Gegenzug auf 4,24 Prozent./ck/men

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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