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Thu Feb 05 20:11:32 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Technologieaktien in den USA haben am Donnerstag erneut einen schweren Stand gehabt. Dieses Mal zogen ihre Verluste zudem auch den überwiegend mit Standardwerten bestückten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial nach unten. Die Verunsicherung rund um Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) setzte sich fort. Verstärkt wurde sie durch die Ankündigung weiterer massiver Investitionen der Google-Mutter Alphabet im Wettlauf der KI-Entwickler. Im Fokus standen obendrein erneut schwache Daten vom Arbeitsmarkt im Januar.
Der Dow büßte rund zwei Stunden vor dem Börsenschluss 1,2 Prozent auf 48.917 Zähler ein, hatte allerdings am Vortag ein Rekordhoch erreicht. Der breite S&P 500 gab um 1,2 Prozent auf 6.799 Zähler nach. Der Nasdaq 100 sackte mit minus 1,3 Prozent auf 24.570 Punkte auf den tiefsten Stand seit November.
"Die schwachen Arbeitsmarktdaten in den USA sind der deutlichste Ausdruck der K-förmigen Konjunktur", sagte Strategiechef Joachim Klement bei Panmure Liberum. "Während der Technologiesektor boomt, leidet der Rest der Wirtschaft unter höheren Zöllen und mangelnder Nachfrage. Dies führt zu einem scheinbar widersprüchlichen Bild: Das BIP-Wachstum ist solide, der Arbeitsmarkt jedoch schwach", sagte er.
In den USA hatten in der vergangenen Woche weit mehr Menschen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt als erwartet. Tags zuvor hatte bereits der Arbeitsmarktdienstleister ADP schwache Beschäftigungszahlen im Januar aus der US-Privatwirtschaft bekannt gegeben. Nun wird mit Spannung auf den Bericht der Regierung gewartet, der jedoch erst am 11. Februar veröffentlicht wird.
Unternehmensseitig machten Quartalsbilanzen großer US-Konzerne weiterhin die Musik, wobei es Druck vor allem weiterhin insbesondere bei Technologieunternehmen gab. Die Alphabet-Aktie , die zeitweise um 8 Prozent abgesackt war, gab zuletzt noch um 2,5 Prozent nach. Allerdings hatte sie erst am Dienstag ein Rekordhoch erreicht. Experten verwiesen vor allem auf die Verdoppelung der Investitionen im Vergleich zum Vorjahr. Bis zu 185 Milliarden Dollar plant der zu den glorreichen Sieben zählende Techgigant auszugeben, wahrscheinlich vor allem für Rechenzentren. Angesichts der jedoch klaren Signale für eine Nachfrage nach KI vertritt Citigroup-Analyst Ronald Josey die Ansicht, "dass Google in Produkte und die Bewältigung von Kapazitätsproblemen investieren sollte".
Ein wesentlicher Profiteur der hohen Investitionen könnte der Chip-Hersteller Broadcom sein, begründeten Experten das im schwachen Markt herausstechende Plus dieser Papiere in Höhe von 3,0 Prozent.
Qualcomm sackten auf den tiefsten Stand seit April 2025. Zuletzt verloren die Anteile des auf die Mobilfunkindustrie ausgerichteten Chipherstellers 7,5 Prozent. Die globale Knappheit an Memory-Chips dürfte das Geschäft belasten. Amazon verloren 4,0 Prozent. Der Online-Handelsgigant wird nachbörslich über sein Quartal berichten.
Die Papiere des Chipherstellers für Elektromobilität, Wolfspeed , brachen um 17 Prozent ein. Im laufenden Geschäftsquartal erwartet das Unternehmen im Vergleich zum Vorquartal einen Umsatzrückgang.
Die Pharma-Aktie Bristol-Myers Squibb legte um 3,8 Prozent zu. Sowohl die Umsatzprognose als auch das Gewinnziel für dieses Jahr waren besser als erwartet ausgefallen. Eli Lilly dagegen büßten 6,5 Prozent ein, nachdem sie tags zuvor nach einem starken Ausblick noch um etwas mehr als 10 Prozent hochgesprungen waren. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, kommt auf Eli Lilly und Novo Nordisk günstigere Konkurrenz bei Abnehmmedikamenten durch das US-Telemedizinunternehmen Hims and Hers zu. Dessen Aktien verloren nach anfänglicher Euphorie zuletzt fünf Prozent. Novo hatte zuvor vor Risiken für die Sicherheit von Patienten gewarnt, sollten diese die preiswertere Variante nutzen./ck/he
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