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Wed Jan 21 16:04:03 CET 2026
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die VW -Nutzfahrzeugholding Traton hat im vergangenen Geschäftsjahr beim freien Mittelzufluss besser abgeschnitten als gedacht. Der sogenannte Netto-Cashflow im Fahrzeuggeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet - habe laut vorläufigen Zahlen bei 1,64 Milliarden und damit über der Prognosebandbreite gelegen, teilte die Volkswagen -Tochter am Mittwoch in München mit. Damit falle der Wert auch besser aus als von Finanzanalysten erwartet, hieß es vom Anbieter mit den Marken MAN, Scania, dem US-Hersteller International und der südamerikanischen VW Truck & Bus. Die im MDax notierte Traton-Aktie legte zu.
Das Papier gewann zuletzt fast sieben Prozent auf 31,48 Euro. Damit bügelte der Kurs die Schwäche der beiden Vortage wieder aus. Auf dem Hoch des Vorjahrs war die Aktie aber zeitweise mehr als 38 Euro wert, bevor die Zollkapriolen in den USA die Notierungen von Lkw-Bauern spürbar einbrechen ließen. Auch die Konkurrenz von Daimler Truck konnte zur Wochenmitte von dem Kursschwung bei Traton profitieren. Das Papier der Schwaben mehr als drei Prozent.
Analyst Akshat Kacker von JPMorgan schrieb, das bessere Abschneiden von Traton beim Barmittelzufluss habe vor allem an der Verbesserung bei Lagerbeständen und Vorräten gelegen. Das könne unter anderem daran liegen, dass Kunden Preiserhöhungen im Januar vorgegriffen und noch im alten Jahr gekauft hätten. Traton selbst sprach von einem besseren Management des betriebsnotwendigen Kapitals - aber auch von geringeren Investitionsausgaben bei Scania und MAN.
Bei Umsatz und der bereinigten operativen Gewinnmarge habe Traton die eigenen Ziele erreicht, hieß es vom Unternehmen. Die bereinigte operative Marge habe bei 6,3 Prozent gelegen. Zuletzt hatte das Traton-Management hier das untere Ende der Spanne von 6 bis 7 Prozent in Aussicht gestellt. Im Vorjahr lag die Marge bei 9,2 Prozent noch fast drei Prozentpunkte höher. Derzeit belastet die Schwäche auf dem nordamerikanischen Markt infolge der Einfuhrzölle von US-Präsident Donald Trump die Branche, auch die Konjunkturschwäche in Europa bremst das Geschäft.
Am Vortag hatte Traton einen Absatzrückgang von 8,6 Prozent auf rund 305.500 Fahrzeuge vermeldet. Der Umsatz dürfte laut der zuletzt gültigen Prognose bis zu 10 Prozent unter dem Vorjahreswert von 47,5 Milliarden Euro gelegen haben./men/jsl/mis
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