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Aktien Wien Schluss: ATX verliert zum Wochenausklang

Fri Mar 27 18:45:46 CET 2026

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Freitag weiter nachgegeben. Für Belastung sorgten weiterhin der Iran-Krieg und die Angst vor den Folgen der hohen Ölpreise. Zum Wochenausklang verlor der ATX 1,79 Prozent auf 5.270,78 Punkte. Aus der wegen des verlängerten Ultimatums der USA für den Iran zunächst erwarteten Börsenerholung wurde damit nichts, wobei sich die 21-Tage-Linie bei rund 5.383 Punkten als zu große Hürde erwies.

Dank der Erholung in der ersten Wochenhälfte bleibt dem Leitindex dennoch ein Wochengewinn von 1,5 Prozent. Auf Signale, die Hoffnung auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs weckten, folgte bisher immer rasch Ernüchterung. Entsprechend ist das Marktgeschehen derzeit von schnellen Stimmungswechseln geprägt, wobei sich Erholungsversuche und Rückschläge im Abstand weniger Tage abwechseln.

Gradmesser für die Stimmung am Markt bleibt der Ölpreis. Und der hält sich - gemessen an der Nordseesorte Brent - mit derzeit gut 111 US-Dollar immer noch deutlich über der Marke von 100 Dollar. Die hohen Ölpreise schüren auch weiter Ängste vor hoher Inflation und damit höheren Zinsen.

Der breiter gefasste ATX Prime büßte am Freitag 1,70 Prozent auf 2.618,72 Zähler ein. Auch an anderen Börsen in Europa ging es zum Wochenausklang deutlich nach unten.

Zahlen aus der Immobilienbranche

Im Fokus standen im Wien zum Wochenschluss mit zwischenzeitlich größeren Kursbewegungen einige Bau- und Immobilienwerte. Für CA Immo ging es nach der Vorlage von Zahlen zeitweise mehr als sechs Prozent auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr nach unten, jedoch konnten sie das Minus bis Handelsende auf 0,5 Prozent stark einengen. Der Immobilienkonzern hatte am Vorabend die Rückkehr in die Gewinnzone gemeldet. Unterm Strich erwirtschaftete er einen Konzerngewinn von 184,4 Millionen Euro, im Jahr davor stand noch ein Verlust von 66,3 Millionen Euro zu Buche.

Die Analysten der Erste Group stuften die Zahlen in einer ersten Reaktion als "neutral" für den Aktienkurs ein. So war der Dividendenvorschlag niedriger ausgefallen als erwartet. Insgesamt dürften allgemeine Markttrends sowie Konjunktursorgen und die Angst vor steigenden Zinsen einen größeren Einfluss auf den Kurs von CA Immo haben als die Ergebnisse, schrieben die Analysten.

Dies gilt auch für die UBM, deren Aktien nach einem Auf und Ab mit 0,3 Prozent im Plus schlossen. Der Wiener Immobilienentwickler hat seinen Verlust im Vorjahr deutlich eingedämmt, und das Ergebnis vor Steuern war wieder positiv.

Die Aktien des Baukonzerns Porr fielen nach zwei neuen Analysteneinstufungen um 2,5 Prozent auf 33,70 Euro. Die Analysten der Erste Group hatten ihr Anlagevotum für die Papiere von "Buy" auf "Accumulate" gesenkt, ihr Kursziel hingegen von 34,5 auf 39,5 Euro angehoben.

Die Analysten von Warburg Research stuften hingegen ihre Empfehlung für die Titel von "Hold" auf "Buy" hoch und beließen ihr Kursziel bei 43,00 Euro. Porr zeige eine "außergewöhnliche" Kostendisziplin, schrieb Analyst Philipp Kaiser. Der starke Auftragsbestand sichere zudem die Planungssicherheit für mehr als ein Jahr.

Insgesamt gab es im ATX am Freitag fast nur Verlierer. Die schwächsten Werte im Index waren AT&S, Erste Group und Voestalpine mit Abgaben von jeweils gut zweieinhalb Prozent. Als ATX-Spitze legten Lenzing um 1,2 Prozent zu. Sie schlossen an ihre starke Erholung mit einem Wochengewinn von 19 Prozent an./spa/ste/APA/stw

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