Nachrichten Detail
Fri May 08 20:01:18 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Ungeachtet wieder zunehmender Spannungen im Nahost-Konflikt haben die US-Aktienmärkte am Freitag angeführt von starken Technologiewerten zugelegt. Dabei erklommen der S&P 500 und der Nasdaq 100 erneut Rekordhochs. Der US-Arbeitsmarktbericht für April fiel merklich besser als erwartet aus, während der von der Universität Michigan erhobene Konsumklimaindex stärker als erwartet auf ein Rekordtief fiel.
Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,1 Prozent höher bei 49.622 Punkten. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein marginaler Wochengewinn an. Der marktbreite S&P 500 legte am Freitag um 0,8 Prozent auf 7.397 Zähler zu. Für den Nasdaq 100 ging es um 2,2 Prozent auf 29.183 Punkte aufwärts. Dies deutet für den technologielastigen Auswahlindex auf ein Wochenplus von mehr als fünf Prozent hin.
Commerzbank-Experte Christoph Balz erwartet nach dem Arbeitsmarktbericht keine baldige Leitzinssenkung der US-Notenbank. Die Mitglieder der Fed dürften sich in ihrer mehrheitlich gehaltenen Einschätzung bestätigt sehen, dass der Arbeitsmarkt im Moment das geringere Problem sei. "Dagegen verfehlt die Fed ihr Inflationsziel seit fünf Jahren, und die steigenden Energiepreise sorgen aktuell für einen weiteren Teuerungsschub", schreibt Balz. "Es ist daher erst gegen Jahresende mit einer Zinssenkung zu rechnen, auch wenn sie von Präsident Trump immer wieder gefordert wird."
Im Nahost-Konflikt beschossen sich die USA und der Iran trotz Waffenruhe gegenseitig in der Straße von Hormus. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele in dem Land und zwei unter seiner Flagge fahrende, unbeladene Öltanker an. Anleger machen sich aber dennoch weiter Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts und setzen wie zuletzt vor allem auf US-Technologiewerte. Eckhard Schulte von MainSky Asset Management sieht in diesen eine "Gewinnmaschine" getrieben von der weiter gehenden "KI-Revolution".
Viele Aktien aus dem Chipsektor bleiben vor diesem Hintergrund begehrt. Besonders auffällig waren die Papiere von Akamai Technologies mit einem Kurssprung von knapp 21 Prozent. Der Cloud-Computing-Dienstleister hatte seine diesjährige Gewinnzielspanne nach oben hin eingegrenzt. Außerdem wurde ein Großauftrag im Bereich der Cloud-Infrastrukturen eingefädelt.
Besonders im Anlegerfokus standen die Aktien von Intel und Apple mit Kursgewinnen von 15 beziehungsweise 1,7 Prozent. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider berichtet, haben beide Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung getroffen, wonach Intel einen Teil der Chips herstellen soll, die in Apple-Geräten zum Einsatz kommen. Intensive Gespräche zwischen den beiden Unternehmen liefen bereits seit über einem Jahr. In den vergangenen Monaten sei eine formelle Vereinbarung ausgearbeitet worden, so die Zeitung. Bereits am Dienstag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über Gespräche des iPhone-Herstellers mit dem Halbleiterkonzern berichtet. Ziel von Apple sei es, die Abhängigkeit vom taiwanesischen Zulieferer TSMC zu verringern und Lieferengpässe abzufedern, hieß es damals.
Schlechte Nachrichten kamen aus dem Software-Bereich von Cloudflare und The Trade Desk , deren Kurse um gut 23 beziehungsweise 5,8 Prozent absackten. Das auf Sicherheits-Dienste spezialisierte Unternehmen Cloudflare enttäuschte mit dem Umsatzausblick und sorgte mit angekündigten Stellenstreichungen für Aufmerksamkeit. Der Werbemarkt-Dienstleister The Trade Desk enttäuschte auch mit Zahlen und Ausblick.
Einen Kursabschlag von 6,3 Prozent verbuchten die Titel von Expedia . Analyst John Colantuoni von Jefferies Research verwies auf eine enttäuschende Buchungsprognose des Online-Reiseportals für das zweite Quartal. Richard Clarke von Bernstein schrieb mit Blick auf bestätigte Jahresziele, dass diese nach dem guten ersten Quartal eine schwächere zweite Jahreshälfte implizierten./edh/he
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
