Nachrichten Detail
Sat Sep 19 07:54:21 CEST 2026
BERLIN (dpa-AFX) - Der frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, beschuldigt US-Präsident Donald Trump, die Nato durch sein Agieren schwer und unnötig belastet zu haben. "Trump hat den Beziehungen zu den Nato-Partnern enormen Schaden zugefügt", sagte Bolton im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. "Dieser Schaden muss repariert werden. Er war völlig unnötig." Bolton sagte, er glaube, eine Reparatur sei möglich. "Und je früher wir damit beginnen, desto besser."
Trump hatte die Bündnispartner seit seinem Amtsantritt mehrfach vor den Kopf gestoßen. So irritierte er mit der Ankündigung, sich die zu Dänemark gehörende Arktisinsel Grönland aneignen zu wollen, ebenso wie mit dem Wunsch, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen. Auch kommen Trumps Drängen, die Partner müssten ihre eigenen Verteidigungsausgaben massiv und schnell erhöhen sowie Drohungen einer Truppenreduzierung in Europa nicht gut an.
Bolton: Chancen für Verbesserung, wenn Trump Amt verlässt
Bolton sieht gute Chancen für eine Verbesserung der Beziehungen, wenn Trump nicht mehr US-Präsident ist. "Sobald Trump das Amt verlässt, sehe ich gute Chancen für eine Rückkehr zu einer traditionelleren Politik", sagte er - selbst wenn der derzeitige Vizepräsident JD Vance Trump folgen sollte. "Ich halte Vance für äußerst opportunistisch. Wer weiß schon, was er 2028 denken wird", sagte Bolton.
Bolton warf Trump zudem vor, "die Dinge grundsätzlich verkehrt" zu sehen. Trump glaube, wenn er persönlich mit einem ausländischen Staatschef befreundet sei, dann seien auch die Beziehungen zwischen den Staaten in Ordnung. Das stimme natürlich nicht. Persönliche Beziehungen spielten sicher eine Rolle. "Aber man ist nicht einfach mit (Kremlchef) Wladimir Putin befreundet, so wie Trump das glaubt." Putin wisse genau, wer ihm gegenübersitze. Der chinesische Staatschef Xi Jinping ebenfalls.
Bolton: Trump hat kindliches Verständnis von internationaler Politik
Trump halte beide für Freunde und wolle sie deshalb nicht unter Druck setzen. "Das ist ein geradezu kindliches Verständnis internationaler Politik und sehr gefährlich", sagte Bolton.
Bolton war in Trumps erster Amtszeit (2017-2021) zeitweise dessen Nationaler Sicherheitsberater. Der langjährige Diplomat, der als außenpolitischer Hardliner gilt, trat nach rund eineinhalb Jahren im Amt im Streit mit Trump zurück. Im Anschluss wurde er zu einem seiner schärfsten Kritiker: 2020 veröffentlichte Bolton ein Enthüllungsbuch, in dem er ein vernichtendes Bild von Trump zeichnete. Die Trump-Regierung hatte vergeblich versucht, die Publikation zu stoppen./hme/DP/zb
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
