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Mon Aug 31 14:38:45 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Verlusten am Freitag zeichnet sich an den US-Aktienmärkten ein von Zurückhaltung geprägter Start in die Woche ab. Getrübt wird die Stimmung von einer erneuten Zuspitzung im Iran-Krieg, was den Ölpreis wieder anziehen ließ und Inflationssorgen schürte.
Zudem wirken die Inflationsaussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom Freitag noch nach. Warsh hatte auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole gewarnt, dass sich die Inflation nicht ausreichend abschwäche und die Notenbanker noch "Arbeit zu erledigen" hätten. Die "falkenhafte" Botschaft von Warsh habe eine weitere Zinserhöhung der Fed wieder fest auf die Tagesordnung gesetzt, so Marktanalyst Hebe Chen von Vantage Global Prime.
Gut eine halbe Stunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial 0,3 Prozent niedriger bei 53.396 Punkten. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,2 Prozent im Minus bei 29.362 Zählern.
"Gleich zu Wochenbeginn haben es Anleger mit genau den Themen zu tun, die sie seit Wochen umtreiben: den Sorgen vor steigender Inflation und ungelösten geopolitischen Fragen sowie der Angst, dass die amerikanische Notenbank bald die Zinsen anheben könnte", so Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Die US-Streitkräfte haben erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Die USA nahmen zwei Raketenabschussrampen in der Nähe der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus ins Visier, wie verschiedene Medien unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten. Der Iran regierte daraufhin mit Vergeltungsangriffen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe dürften eine Verhandlungslösung für ein Ende des Iran-Kriegs erschweren, hieß es hierzu vom Handelshaus Pepperstone.
Unter den sogenannten Magnificent Seven, den sieben größten Techgiganten der USA, stiegen Nvidia vor der Startglocke zuletzt um 0,7 Prozent und Meta um 0,5 Prozent. Die anderen fünf Mitglieder, Tesla , Alphabet , Amazon , Apple und Microsoft verbuchten indessen Verluste von bis zu 0,9 Prozent./err/stk
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