Nachrichten Detail
Tue Nov 03 08:21:44 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem robusten Wochenstart dürfte es für den Dax am Dienstag wieder abwärts gehen. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex ein Minus von 1,1 Prozent auf 25.700 Punkte. Damit würde der Dax unter sein Vortagestief von 25.741 Punkten rutschen und sich von der runden 26.000er-Marke weiter entfernen.
Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erneut Ziele im Iran angegriffen. Der Angriff richtete sich gegen die Insel Gheschm in der Straße von Hormus, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte berichtete. "Die Lage im Iran eskaliert erneut", schrieb der Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners in einem Kommentar am Morgen. "Die USA und der Iran greifen sich gegenseitig an." Noch sei relativ wenig bekannt, aber an den Börsen sei bereits das klassische Muster eines steigenden Ölpreises und fallender Aktienkurse zu sehen.
Am vergangenen Donnerstag hatte der Dax erstmals seit Anfang September wieder über 26.100 Punkte notiert. Dem Ausverkauf an der Nasdaq hatte er sich in den vergangenen Tagen weitgehend entziehen können, nun aber erwischt ihn die neuerliche Tech-Schwäche doch. Nachdem das Chartbild am Freitag noch für eine Stabilisierungschance an den 200-Tage-Linien ausgesehen hatte, droht jetzt der Rutsch unter diese langfristigen Trendbarometer. Es wäre das erste Mal seit Anfang April. Verantwortlich für dieses starke Warnsignal sind vor allem die Halbleiterwerte. Ihr Branchenindex SOX landete auf dem tiefsten Stand seit Mai und beschleunigt aktuell seine Korrektur seit dem Rekord im Juni.
Unter den großen US-Techkonzernen hatten Alphabet , Amazon und Intel in der vergangenen Woche sowie Meta in der Woche davor die Anleger enttäuscht beziehungsweise mit weiteren Milliarden-Investitionen in KI irritiert.
Apple hatte im vergangenen Quartal mit seinem iPhone-Geschäft die Markterwartungen übertroffen, wie die am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen zeigten. Teure Speicherchips treffen den Konzern aber im Weihnachtsgeschäft. Die Apple-Aktien notierten am Morgen auf Tradegate im Minus im Vergleich zum US-Börsenschluss. Am Dienstagmorgen folgten auch die asiatischen Märkte mit Verlusten, vor allem der südkoreanische Kospi . In Japan war die Börse feiertagsbedingt geschlossen. Quartalszahlen hierzulande veröffentlichen am Dienstag die Dax-Konzerne Bayer , Zalando und Fresenius Medical Care (FMC) . Die Anteile des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer gewannen vorbörslich auf Tradegate rund 1 Prozent zum Xetra-Schluss, jene des Dialyseanbieters FMC und des Modehändlers Zalando notierten schwächer.
Im Luftfahrtsektor verzeichneten die Aktien des Triebwerkherstellers MTU Kurseinbußen von 3,4 Prozent, nachdem die Bank of America die Kaufempfehlung gestrichen hatte. Lufthansa waren auf Tradegate eher unauffällig nach Quartalszahlen. Ein Händler bezeichnete das Zahlenwerk auf den ersten Blick als besser als gedacht.
Im Blick stehen am Dienstag zudem die Zwischenwahlen in den USA, bei denen die Amerikaner über die künftige Zusammensetzung des Parlaments in Washington abstimmen. "Sollte der US-Präsident beide Kammern verlieren, hätte er kaum noch Handlungsspielraum", merkte Experte Altmann von QC Partners an. "Die Börsen wird die Wahl erst morgen beschäftigen, wenn die Ergebnisse bekanntwerden."/ajx/stk
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
