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Thu Feb 12 18:37:04 CET 2026
(neu: Kurse und Börsenwerte)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Freude über die höher gesteckte Ergebnisprognose vom Siemens hat nicht lange gehalten. Damit konnte sich das Münchner Technologie- und Industrieunternehmen auch nicht als wertvollstes Unternehmen im Dax vor SAP behaupten. Am Ende des Handelstages lag der Walldorfer Softwarehersteller wieder vorn, denn bis Handelsschluss waren die satten Kursgewinne von Siemens fast vollständig abgebröckelt.
Noch zur Mittagszeit waren die Siemens-Aktien um fast 8 Prozent auf einen Rekordstand von knapp unter 276 Euro geklettert. Der Börsenwert war somit auf etwa 219 Milliarden angewachsen. Am Ende des Tages blieb aber nur noch ein kleines Plus von 0,3 Prozent übrig und der Börsenwert schrumpfte auf 205,6 Milliarden Euro zusammen. Seit Jahresbeginn steht aber immer noch ein Plus von 7,5 Prozent zu Buche.
SAP, die an diesem Donnerstag um 0,4 Prozent auf 169,70 Euro stiegen, erreichten damit eine Marktkapitalisierung von 208,5 Milliarden Euro. Die Aktie war in letzter Zeit von Sorgen vor einer KI-Bedrohung schwer belastet worden, weshalb sich seit Anfang des Jahres ein Kursverlust von 18,6 Prozent ergibt. Seit ihrem Rekord vor einem Jahr hat sie sogar mehr als ein Drittel verloren.
RBC-Analyst Mark Fielding hob nach der Telefonkonferenz zu den Siemens-Zahlen seine Schätzungen an, setzte sein Kursziel von 245 auf 270 Euro nach oben und blieb bei seiner neutralen Einschätzung der Aktie. "Siemens übertraf im ersten Geschäftsquartal die Erwartungen für das Industriegeschäft um 10 Prozent, mit stärkeren Margen im Bereich Digital Industries (DI) und Smart Infrastructure (SI)", lobte er. Die Prognosen für das Gesamtgeschäftsjahr deuteten zudem auf eine Entwicklung der beiden Bereiche in Richtung der oberen Hälfte der Zielspanne hin.
Analyst Rizk Maidi von Jefferies hob hervor, dass die Münchner, ähnlich wie Konkurrent ABB , höhere Auftragseingänge im Bereich Rechenzentren erzielt hätten, die wiederum die Orderzahl im Bereich SI deutlich hätten steigen lassen. Obendrein habe der Auftragseingang im Bereich DI zugelegt und sei dabei unterstützt durch ein kräftiges Wachstum im Bereich Automatisierung in China sowie ein solides Softwarewachstum worden.
Siemens habe nun seine Zielspanne für das Jahresergebnis je Aktie vor bestimmten Kaufpreiseffekten - die entscheidende Gewinnkennziffer des Unternehmens - auf 10,70 bis 11,10 Euro angehoben. Zuvor war ein Anstieg zwischen 10,40 bis 11,00 Euro in Aussicht gestellt worden. Dies ist jedoch laut Maidi mit Blick auf die Mitte der Spanne gesehen "konservativ". Der Ergebniskonsens für 2025/26 dürfte nun jedoch im niedrigen einstelligen Prozentbereich steigen, wie Analystin Daniela Costa von Goldman Sachs erwartet./ck/he
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