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Thu Mar 05 16:06:14 CET 2026
(neu: Aktueller Kurs.)
SAN JOSE (dpa-AFX) - Die KI-bezogenen Geschäfte stimmen den Chipkonzern Broadcom für das laufende zweite Geschäftsquartal und darüber hinaus optimistisch. In den drei Monaten bis Ende April dürfte der Umsatz zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf rund 22 Milliarden US-Dollar (18,9 Mrd Euro) zulegen, teilte der Apple-Zulieferer bereits am Mittwochabend in San Jose mit. Analysten hatten im Schnitt 20,5 Milliarden erwartet. Zudem kündigte der Konzern Aktienrückkäufe für bis zu zehn Milliarden Dollar an. Nach dem Start des US-Handels am Donnerstag legte die Aktie um rund fünf Prozent zu.
Rund 68 Prozent des Erlöses im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sollen als um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beim Konzern hängen bleiben. Wie der Chipkonzern Nvidia profitiert auch Broadcom vom KI-Boom und hohen Investitionen von Techunternehmen in Rechenzentren.
Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Broadcom-Chef Hock Tan einen Umsatz mit KI-Chips von über 100 Milliarden Dollar, was einen wichtigen Vorstoß in den von Nvidia dominierten Bereich bedeuten würde. "Wir haben auch die dafür erforderlichen Lieferketten gesichert", so Tan während einer Telefonkonferenz mit Analysten.
Broadcom erwartet für das laufende Quartal einen Umsatz mit KI-Halbleitern in Höhe von 10,7 Milliarden US-Dollar, das Erreichen eines Jahresumsatzes von 100 Milliarden Dollar wäre da ein großer Sprung. 2025 hatte das Unternehmen einen Umsatz mit KI-Produkten in Höhe von 20 Milliarden Dollar verzeichnet.
Für Stacy Rasgon vom US-Analysehaus Bernstein ist das erste Geschäftsquartal von Broadcom solide ausgefallen. Der Umsatz kletterte um 29 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Die bereinigte, operative Marge lag bei 68 Prozent. Unter dem Strich verdiente Broadcom 7,3 Milliarden Euro und damit 34 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Der Ausblick auf das zweite Quartal ist laut Rasgon zudem sehr stark mit weitaus besser als erwarteten KI-Aussichten. Auch Analyst James Schneider von der US-Investmentbank Goldman Sachs bescheinigt Broadcom einen sehr starken Ausblick.
Obwohl Nvidia nach wie vor der größte Hersteller von KI-Beschleunigern ist, die für das Training und den Betrieb von KI-Modellen notwendig sind, hat sich Broadcom mit seinen maßgeschneiderten Halbleitern als Alternative positioniert./err/jha/mne/mis/men
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