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Fri Feb 20 14:51:10 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Freitag nach der Veröffentlichung solider Wirtschaftsdaten ins Plus vorgearbeitet. Nach dem Rücksetzer vom Vortag machte der Leitindex wieder einen kleinen Schritt hin zum Rekordhoch von Mitte Januar, das bei gut 25.507 Punkten liegt. Am Nachmittag kam er mit 25.090 Punkten auf einen Anstieg um 0,2 Prozent. Unter dem Strich würde es damit auf ein Wochenplus von 0,7 Prozent hinauslaufen.
In der zweiten deutschen Börsenreihe legte der MDax zuletzt sogar noch deutlicher um 0,65 Prozent auf 31.683 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 blieb mit einem Anstieg um 0,3 Prozent in Reichweite seiner Rekordmarke. Der Handel in Europa hob sich damit leicht positiv ab von den US-Börsen, an denen am Freitag nach Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal ein etwas schwächerer Auftakt erwartet wurde.
In Europa zeichneten aktuelle Veröffentlichungen dagegen ein gutes Bild für die heimische Wirtschaft. "Der konjunkturelle Frühling ist bereits angebrochen", schrieb der Experte Thomas Gitzel von der VP Bank mit Blick auf die veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes. Dies galt vor allem für die deutsche Industrie, deren Stimmungsbarometer erstmals seit mehr als dreieinhalb Jahren wieder über der Expansionsschwelle von 50 Punkten lag.
Insgesamt wagten sich Anleger vor dem Wochenende aber nur verhalten aus der Deckung. Sie bleiben zögerlich angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und der unklaren Folgen für die Weltwirtschaft. Die Verhandlungen über ein umstrittenes Atomprogramm gehen weiter. In dem Konflikt hat US-Präsident Donald Trump für einen Deal eine Frist von bis zu 15 Tagen genannt. Das sei "so ziemlich das Maximum".
Einige Kursbewegungen waren geprägt von Erholungen wie bei Airbus , die um 1,6 Prozent stiegen und so zum Favoritenkreis im Dax zählten. Tags zuvor waren sie aus Enttäuschung über einen zurückhaltenden Ausblick auf das niedrigste Niveau seit Anfang Dezember abgerutscht.
Das Gegenteil war bei Bayer der Fall, denn hier blieben die Aktien weiter unter Druck nach ihrem jüngsten Hoch seit September 2023. Die Freude über einen Milliardenvergleich zur Bewältigung der Klagewelle in den USA, der am Dienstag bekannt wurde, bleibt damit verflogen. Mit einem Abschlag von 3,6 Prozent sank der Kurs unter die charttechnisch relevante 21-Tage-Linie.
Infineon gaben ebenfalls nach, auch bereinigt um den Dividendenabschlag. So sehen die Aktienmarktstrategen der Bank of America Europas Chipbranche eher skeptisch und stuften sie nach der "wahnsinnigen Rally" auf "Underweight" ab - raten also zur Untergewichtung in den Anlegerportfolios.
Unter den Nebenwerten steuerten mit Knorr-Bremse und den Jost Werken zwei Aktien ihre Rekordmarken an, indem sie jeweils mehr als drei Prozent zulegten. Zum Bremsenhersteller Knorr äußerte sich die UBS nach dem Geschäftsbericht zuversichtlich - unter anderem für das Lkw-Geschäft, in dem auch das andere Unternehmen beheimatet ist. Nach den Resultaten vom Vortag erhöhten mehrere Analysten für Jost ihre Kursziele bis auf 84 Euro im Falle von Berenberg.
Einen weiteren Rekord erklommen die Hochtief -Aktien. Im MDax vorne lag aber Thyssenkrupp , die mit 5,5 Prozent Plus von einer Kaufempfehlung des Investmenthauses Jefferies profitierten. Analyst Tommaso Castello begründete diese mit dem Kursrückgang der Aktien seit Anfang Februar. Dank des Rückenwinds seitens der Politik und laufender Restrukturierungen sieht er Ergebnispotenzial im EU-Stahlgeschäft./tih/mis
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