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Tue Apr 28 16:59:10 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag seine Vortagesgewinne wieder eingebüßt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1693 US-Dollar. Im frühen Handel hatte der Euro noch etwas über der Marke von 1,17 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1680 (Montag: 1,1749) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8561 (0,8511) Euro.
Etwas belastet wurde der Euro durch die Entwicklung im Nahen Osten. Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs haben bisher keine Fortschritte gemacht. US-Präsident Donald Trump sieht Teherans jüngsten Vorschlag für ein Ende des militärischen Konflikts übereinstimmenden Medienberichten zufolge skeptisch. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht.
Ansonsten werde am Markt auf die Ergebnisse der beiden Zentralbank-Sitzungen am Mittwoch (US-Notenbank) und Donnerstag (EZB) gewartet, schrieben die Analysten der Dekabank. Beide Notenbanken dürften den Experten zufolge ihren Leitzins unverändert lassen. Ausschlaggebend werde die Einschätzung der Energiepreise auf die Inflation und die deutliche Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone sein.
Im April sind die Inflationserwartungen der Verbraucher in der Eurozone deutlich gestiegen. Laut einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die Konsumenten auf Sicht von 12 Monaten eine Preissteigerung um 4,0 Prozent. Zuletzt hatten die befragten Verbraucher noch eine Inflation von 2,5 Prozent prognostiziert.
Die japanische Notenbank hielt den Leitzins weiter stabil. Er verharrt auf 0,75 Prozent. Allerdings fiel die Entscheidung für stabile Leitzinsen recht knapp aus. Lediglich sechs Notenbank-Mitglieder hatten für eine weiter abwartende Haltung gestimmt, während drei angesichts der Inflationsgefahren im Zuge des Iran-Krieges für eine Straffung plädiert hatten.
Daraufhin war am Markt zunächst die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung auf der nächsten Sitzung Mitte Juni gestiegen, was den japanischen Yen gegenüber den US-Dollar angetrieben hatte. Allerdings gab der Yen seine Gewinne wieder ab, nachdem Notenbankchef Kazuo Ueda auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinssitzung kein eindeutiges Signal hinsichtlich des Zeitpunkts einer Zinserhöhung gegeben hatte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86715 (0,86580) britische Pfund, 186,58 (187,06) japanische Yen und 0,9238 (0,9210) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.570 Dollar. Das waren rund 110 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
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