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Tue Mar 10 18:19:10 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Hoffnungen auf ein rasches Ende des Iran-Kriegs samt einer Entspannung am Ölmarkt haben den Dax am Dienstag phasenweise wieder über die 24.000-Punkte-Marke katapultiert. Letztlich ging der deutsche Leitindex dann mit einem Plus von 2,39 Prozent auf 23.968,63 Punkte aus dem Tag. Die Risikobereitschaft der Anleger stieß an der runden Marke an ihre Grenzen.
Weiterhin bewegte sich der Dax, der tags zuvor auf ein Tief seit Mai 2025 abgesackt war, konträr zum Auf und Ab der Ölpreise. Am Montagmorgen war der Preis für die Rohöl-Sorte Brent zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar je Fass geklettert. Im Handelsverlauf hatte dann eine Gegenbewegung eingesetzt und sich nach dem europäischen Börsenschluss sowie auch am Dienstagmorgen beschleunigt.
Auslöser war, dass US-Präsident Donald Trump zunächst die Freigabe strategischer Ölreserven in Erwägung gezogen und Medien berichtet hatten, dass er auch eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland überdenke. In einem Telefoninterview mit dem US-Sender CBS News hatte Trump schließlich den Iran-Krieg für "so gut wie beendet" erklärt.
Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank blieb dennoch vorsichtig: "Die Gefahr für die Börsen ist nicht gebannt." Die Frage bleibe, ob der Iran derselben Meinung sei. Zudem gab es von Israel keine Bekräftigung der Aussagen Trumps, sondern nur den Kommentar des Außenministers Gideon Saar, dass "kein endloser Krieg angestrebt" sei.
Der MDax der mittelgroßen Werte ging mit plus 2,94 Prozent auf 29.723,08 Zähler aus dem Handel. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , gewann 2,67 Prozent auf 5.837,17 Zähler und auch an den Börsen in London und Zürich wurden Erholungsgewinne verbucht.
In den USA legten die wichtigsten Indizes zum Handelsschluss in Europa moderat zu. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der Nasdaq 100 stiegen um 0,6 Prozent.
Mit Ausnahme der europäischen Lebensmittelbranche, die von herben Verlusten der Schweizer Lindt-Aktie nach unten gezogen wurde, legten alle Sektoren zu. Neben Rohstoffaktien waren vor allem Bank- und Technologiewerte besonders stark, was sich auch am deutschen Markt widerspiegelte.
Infineon und Suss stiegen um etwas mehr als 6 Prozent, Aixtron sogar um fast 11 Prozent. Deutsche Bank gewannen 3,4 Prozent und Commerzbank 4,5 Prozent.
Auch Autowerte erholten sich. Trotz eines laut Goldman Sachs hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ausblicks gehörten auch Volkswagen dazu mit einem Plus von 2,8 Prozent.
Der Modekonzern Hugo Boss bekam 2025 die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen, doch der bereits im Dezember gegebene Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt. An der Börse kommt das zunächst sehr gut an, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein und das Tagesplus schrumpfte auf 1,8 Prozent.
Evotec sackten im Nebenwerte-Index SDax um fast 11 Prozent ab. Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler treibt seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen voran. Negativ aufgenommen wurde laut RBC-Analyst Charles Weston aber vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr. Größter Index-Gewinner war unterdessen Dermapharm mit plus 8,5 Prozent. Der Arzneimittelhersteller gab Jahreszahlen bekannt und will in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen./ck/mis
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
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