Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

ROUNDUP: US-Wirtschaft schafft mehr Stellen - Arbeitslosenquote steigt dennoch

Thu Nov 20 15:05:23 CET 2025

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der erste Arbeitsmarktbericht der US-Regierung nach dem Ende der Teilschließung von Behörden zeigt einen unerwartet starken Anstieg der Beschäftigung. In der größten Volkswirtschaft der Welt wurden im September 119.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur 51.000 neue Jobs erwartet. Die Arbeitslosenquote stieg allerdings um 0,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Herbst 2021.

Nach dem längsten sogenannten Shutdown der US-Geschichte, der mit einer Dauer von 43 Tagen Mitte des Monats beendet worden war, werden US-Konjunkturdaten von staatlichen Behörden wieder nach und nach veröffentlicht. Der Arbeitsmarktbericht spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die ihre geldpolitischen Entscheidungen auch von der Lage auf dem Arbeitsmarkt abhängig macht.

Für künftige Zinsentscheidungen spielt zudem die Lohnentwicklung eine maßgebliche Rolle, die im September schwächer als erwartet ausgefallen ist. Das Ministerium meldete einen Anstieg der Stundenlöhne um 0,2 Prozent im Monatsvergleich. Analysten hatten einen stärkeren Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Anstieg im Vormonat noch oben revidiert, von zuvor 0,3 Prozent auf 0,4 Prozent.

Trotz der Arbeitsmarktdaten für September bleibt weiterhin eine Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft der Vereinigten Staaten. Denn: Die US-Regierung hat die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für Oktober auf den letzten Monat des Jahres verschoben. Die Daten werden ebenfalls als Folge des Shutdowns gemeinsam mit dem Bericht für November am 16. Dezember veröffentlicht, wie das Bureau of Labor Statistics am Mittwochabend mitteilte.

Die Arbeitsmarktdaten für Oktober und November werden also erst nach der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank am 9. und 10. Dezember veröffentlicht und fehlen daher für die Fed-Entscheidung. Die Unsicherheit der Anleger zeigte sich bei der Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer erneuten Zinssenkung der Fed im Dezember, die aktuell bei knapp 40 Prozent liegt. Am Mittwoch wurde die Wahrscheinlichkeit noch bei etwa 50 Prozent eingeschätzt./jkr/la/he

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.