Nachrichten Detail
Wed Jul 01 17:19:54 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach zwei Handelstagen an den US-Börsen mit teils kräftigen Gewinnen sind die Anleger am Mittwoch wieder vorsichtiger geworden. Die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP sowie die Daten zur Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) blieben zwar etwas hinter den Schätzungen zurück, doch ein sonderlicher Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien sie damit nicht, hieß es seitens der Helaba.
Der Nasdaq 100 , der sich seit Wochenbeginn mit plus 4 Prozent weitgehend von seinem jüngsten Rücksetzer erholt hatte, gab im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 29.950 Punkte ab. Der marktbreite S&P 500 , der, was das abgeschlossene zweite Quartal betrifft, auf das stärkste seit sechs Jahren zurückblicken kann, zeigte sich prozentual unverändert bei 7.499 Zählern. Der Dow Jones Industrial pendelte zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten und legte zuletzt um 0,2 Prozent auf 52.437 Punkte zu.
An den Finanzmärkten wird für die Ende Juli anstehende Sitzung zunehmend auf eine Zinsanhebung gewettet, welche festverzinsliche Wertpapiere im Vergleich zu Aktien begünstigen würde. Noch geht aber eine klare Mehrheit davon aus, dass die Währungshüter den aktuellen Zinssatz beibehalten werden.
Justin Onuekwusi, oberster Anlagestratege bei St. James's Place, gehört zu dieser Mehrheit. "Im letzten Quartal sind die Ölpreise gefallen, was es für eine Zentralbank schwierig macht, auf die Bremse zu treten und in dieser Situation mit Zinserhöhungen zu beginnen", sagte er. Für die September-Sitzung hielten sich die Erwartungen für eine Anhebung auf der einen Seite und für eine Beibehaltung oder sogar Zinssenkung die Waage auf der anderen Seite.
Erneut zogen Aktien mit Fokus auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI) Aufmerksamkeit auf sich, denn Meta will Kreisen zufolge ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden. Zudem erwäge der Tech-Gigant, den Zugang zu "roher" Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte "Neocloud"-Anbieter- etwa CoreWeave .
Während die Meta-Aktie im Nasdaq 100 als Spitzenwert mit plus 10 Prozent von dieser Neuigkeit profitierte, büßte das Papier von CoreWeave dort als einer der schwächsten Werte 13 Prozent ein.
Unter den Branchengrößen mit Cloudgeschäft verloren Oracle 1,0 Prozent während es Amazon gelang, ins Plus zu drehen. Auch die Aktien von Alphabet und Microsoft ließen sich nicht beeindrucken und legten zu. Meta würde - sollten die Pläne umgesetzt werden -, auch Branchengrößen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud mit dem neuen Geschäftsfeld Konkurrenz machen.
Unter den Standardwerten ging der Blick vor allem auf Nike . Der Sportwarenkonzern übertraf mit seinem Quartalsbericht trotz eines erneuten Rückgangs im chinesischen Markt überwiegend die Erwartungen. Dennoch wies der Adidas -Rivale ungeachtet eines Schubs durch die Fußball-WM auf eine insgesamt trübe Branchenstimmung hin, und Analysten zeigten sich von den Zielen für das laufende Quartal enttäuscht. Dass die Aktie trotzdem um 3,5 Prozent stieg und damit zweitstärkster Wert im Dow war, dürfte der vorangegangenen Kursschwäche geschuldet sein. Erst vor wenigen Tagen war das Papier mit 40 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 12 Jahren gesackt.
Dow-Spitzenreiter war Salesforce mit plus 5,2 Prozent. Die Aktie des Softwareherstellers profitierte von einer Hochstufung durch die Investmentbank Guggenheim auf "Buy". Zudem sind Software-Aktien allgemein an diesem Tag wieder gefragt, während Chip-Aktien unter Druck stehen.
Mit plus 9,0 Prozent reagierte unter den Werten aus den hinteren Reihen die Aktie von General Mills auf den vorgelegten Zwischenbericht des Lebensmittelherstellers zum abgelaufenen Quartal./ck/he
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
